Filatow nannte den Grund für die Müllkrise in Dnipro: Wehrdienstverweigerer und Flüchtlinge.
Nach Angaben von ТСН: Der Bürgermeister von Dnipro, Boris Filatow, teilte seine Meinung zu den Gründen der Müllkrise in der Stadt mit. Er ist der Ansicht, dass einer der Hauptgründe für die Müllprobleme die Wehrdienstverweigerer sind, die sich vor dem TSK verstecken und Essen bestellen, sowie die große Anzahl von Flüchtlingen.
Ursachen der Müllkrise
Filatow bestätigte, dass es Probleme mit der Müllentsorgung gibt, und nannte mehrere Schlüsselfaktoren:
Kritischer Mangel an Müllfahrern, insbesondere aufgrund der Mobilisierung;
Schulden der Einwohner in Höhe von 330 Millionen Hrywnja für die Müllentsorgung;
Die Tarife für Dienstleistungen entsprechen nicht den tatsächlichen Kosten;
Wachstum der Anzahl der Flüchtlinge.
„…Dnipro hat, wie jede große Stadt, keine unendlichen Ressourcen. Stellen Sie sich vor, dass sich 200000 registrierte Flüchtlinge hinzugefügt haben, das sind nur Flüchtlinge. Und wir glauben, dass es sogar 300000 sein könnte. Die Menschen zahlen nicht für die Müllentsorgung“, bemerkte der Bürgermeister.
Probleme mit den Wehrdienstverweigerern
Filatow umriss auch das Problem der Wehrdienstverweigerer: „Wir haben dieses Problem tatsächlich — eine große Anzahl von Wehrdienstverweigerern, die sich zu Hause vor dem TSK verstecken und Essens- oder andere Lieferungen bestellen. Ich sehe mit eigenen Augen, wie [die Menge an] Müll geometrisch zunimmt. Immer mehr und mehr. Dies ist eine ideale Sturm-Situation: Schulden, wachsendes Müllvolumen und immer weniger Müllfahrer. Das ist ein echtes und systemisches Problem“, betonte Filatow.
Angesichts dieser Herausforderungen muss die Stadtverwaltung von Dnipro effektive Lösungen finden, um die Situation mit der Müllentsorgung zu verbessern. Die Frage der Abfallentsorgung ist unter den Bedingungen der bestehenden sozial-ökonomischen Instabilität und des Wachstums der Bevölkerung durch Flüchtlinge äußerst aktuell geworden. Es ist wichtig, dass die Stadtbewohner sich ihrer Verantwortung für die angemessene Bezahlung der Dienstleistungen bewusst sind, was wiederum dazu beitragen wird, diese Krise zu lösen.
Lesen Sie auch
- Dnipro unter Beschuss: Neue Angriffswelle fordert Verletzte und löst Großbrand in Lagerhallen aus
- Drohnenangriff auf Wohnhaus in Dnipro: Zwei Kinder verletzt
- Angriff auf Dnipro am 15. März: 73-jähriger Mann verletzt, drei Häuser beschädigt
- Ethische Verstöße festgestellt, aber keine Sanktionen: Behörde prangert Filatovs Äußerungen an
- Streit zwischen Dnipros Bürgermeister und Blogger eskaliert: Gegenseitige Vorwürfe von Raub und Plünderung
- Budanow als neuer Präsidentenamtschef: Wie sich die Machtkoordinaten in der Ukraine verschieben

