Sprengstoffbeladene Drohnenreste nahe der ukrainischen Grenze in Moldau entdeckt.
Drohnenfund in Moldau
Nach Angaben von Novyny.live: Im Dorf Tudora in Moldau sind Überreste einer Drohne mit Sprengstoff gefunden worden. Vermutlich war sie während eines russischen Angriffs aus dem ukrainischen Luftraum eingedrungen. Am 17. März um 09:55 Uhr löste ein verdächtiges Objekt im Dorf Tudora den Alarm 'Exploziv-Alpha' aus. Die Trümmer lagen rund 500 Meter von der Grenze zur Ukraine entfernt. Ersten Erkenntnissen zufolge ähnelte die Drohne einem Shahed-Modell und flog in einer Höhe von bis zu 150 Metern.
Angriffe auf die Region Odessa
In der Nacht zum 17. März griffen russische Streitkräfte massiv mit Kampfdrohnen einen Bezirk der Region Odessa an. Dabei wurden Einrichtungen der Energie- und Hafeninfrastruktur beschädigt, ebenso wie Dach und Fassade eines Privathauses. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Behörden leiteten daraufhin ein Vorermittlungsverfahren wegen eines Kriegsverbrechens ein.
- In der Nacht zum 16. März attackierten russische Truppen die Stadt Tschornomorsk in der Region Odessa. Ein Kindergarten und Wohnhäuser wurden beschädigt.
- Am Abend des 12. März erfolgte ein weiterer Angriff auf das Gebiet Odessa. Russische Einheiten setzten Kampfdrohnen ein und trafen ein Lebensmittellager im Hafengebiet.
Anwohner des Dorfes Tudora wurden in Sicherheit gebracht, das Gebiet wurde abgeriegelt. Pioniere bereiten eine kontrollierte Sprengung des entdeckten Objekts vor.
Dieser Vorfall verdeutlicht die wachsende Gefahr durch Drohnen im Ukraine-Russland-Konflikt und zeigt, dass solche Waffen auch auf das Territorium benachbarter Länder übergreifen können. Der Fund in Moldau macht zudem deutlich, dass der Krieg regionale Auswirkungen hat und die Sicherheit der Nachbarstaaten beeinträchtigt. Künftige Ermittlungen und Reaktionen auf ähnliche Vorfälle könnten entscheidend für die Stabilität in der Region sein.
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