In Deutschland will man die Sozialleistungen für Ukrainer abschaffen: Wer die Hilfe verlieren wird.
04.08.2025
1192
Journalist
Schostal Oleksandr
04.08.2025
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Der bayerische Ministerpräsident und Vorsitzende der Christlich-Sozialen Union (CSU) Markus Söder forderte die Abschaffung der Sozialhilfe Bürgergeld für Flüchtlinge aus der Ukraine. Dies betrifft nicht nur diejenigen, die in Zukunft kommen, sondern alle, die sich bereits in Deutschland befinden.
'Es muss sichergestellt werden, dass für alle, die aus der Ukraine gekommen sind, kein Bürgergeld mehr gezahlt wird. Dies muss für alle gelten', sagte der Politiker.Söder fügte hinzu, dass er dieses Thema innerhalb der Koalition 'vorantreiben' möchte. Er wies darauf hin, dass 'keines der Länder der Welt sich um Flüchtlinge aus der Ukraine so kümmert wie Deutschland'. Dies ist seiner Meinung nach einer der Gründe, warum in Deutschland 'so wenige Ukrainer beschäftigt sind', trotz ihres hohen Bildungsniveaus. Die Zeitung Bild weist darauf hin, dass Deutschland im Jahr 2024 insgesamt 22,2 Milliarden Euro für die Zahlungen an ausländische Bürger bereitgestellt hat, darunter 6,3 Milliarden Euro speziell für Ukrainer. Söders Forderungen gehen über den bestehenden Koalitionsvertrag hinaus, jedoch ist noch keine endgültige rechtliche Entscheidung zu diesem Thema getroffen worden. Ukrainer, die nach dem 1. April nach Deutschland kommen, erhalten weiterhin das volle Paket der Sozialhilfe Bürgergeld. Die Höhe der monatlichen Bürgergeldzahlungen (für erwerbsfähige Personen) hängt von Alter und Familienstand ab. Personen im Rentenalter (65–67 Jahre) oder solche, die nicht arbeiten können, können Unterstützung durch Sozialhilfe beantragen, die finanzielle Hilfe, Wohnungs- und Essensgutscheine sowie Hygieneartikel umfasst, ebenso wie einmalige Hilfe zum Kauf von Möbeln. Der bayerische Ministerpräsident und Vorsitzende der Christlich-Sozialen Union (CSU) schlug vor, die Sozialhilfe Bürgergeld für Ukrainer, die sich in Deutschland befinden, abzuschaffen und unterstützt weiterhin seine Position trotz der Ungewissheit bei der Entscheidungsfindung. Ende 2024 haben die Ausgaben für Zahlungen an Ausländer in Deutschland 22,2 Milliarden Euro erreicht, von denen 6,3 Milliarden Euro auf Ukrainer entfielen.
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