Polnische Staatsanwälte beschuldigten eine Ukrainerin, ein Paket mit Sprengstoff verschickt zu haben: Was bekannt ist.
Polnische Staatsanwälte haben eine Staatsangehörige der Ukraine beschuldigt, an der Versendung eines Pakets mit Sprengstoff beteiligt gewesen zu sein. Das Außenministerium verfolgt diese Situation genau.
Dies berichtet
Reuters.
Die Zeitung berichtete, dass der Frau Anklage gemäß dem Strafgesetzbuch erhoben wurde. So wird sie verdächtigt, durch Brandstiftung oder Explosion Schaden verursacht zu haben.
Es wird darauf hingewiesen, dass in einem Lager einer Kurierfirma in der Stadt Lodz ein Paket mit Sprengstoff gefunden wurde. Über mögliche Motive werden derzeit keine Informationen genannt, aber die Frau wurde festgenommen und befindet sich in Gewahrsam.
In dem Material heißt es, dass sie im Juli letzten Jahres an der Versendung eines Pakets beteiligt war, in dem neben anderen Gegenständen auch Sprengstoff und elektrische Zünder enthalten waren. Diese sollten durch eine Kurierfirma zugestellt werden.
Nach dem Ergebnis der chemischen Untersuchung erklärten die Staatsanwälte, dass dieses Konstrukt eine sogenannte Bombe mit kumulativem Sprengsatz darstellte. Das Paket und der darin enthaltene Sprengstoff könnten 'erheblichen Schaden an kritischen Infrastrukturen' anrichten.
Es ist auch bekannt, dass die Frau gemeinsam mit einem weiteren Ukrainer und zwei Russen mutmaßlich ein Verbrechen begangen hat. Nach Angaben der Staatsanwälte wurden in diesem Fall zwei Personen festgenommen.
Die Pressestelle des ukrainischen Außenministeriums teilte mit, dass die Ukrainerin am 22. Oktober 2024 in Krakau festgenommen wurde. Sie wurde aufgrund eines Verdachts auf ein Vergehen gemäß dem Strafgesetzbuch der Republik Polen informiert.
'Die Beschuldigte befindet sich in Gewahrsam. Die konsularische Vertretung kooperiert aktiv mit den ukrainischen und polnischen Anwälten der Beschuldigten, um ihre Interessen vor Gericht angemessen zu vertreten. Darüber hinaus besuchen die Konsuln regelmäßig die ukrainische Staatsangehörige in der Justizvollzugsanstalt, Beschwerden über die Haftbedingungen und ihren Gesundheitszustand hat sie nicht geäußert', heißt es in der Mitteilung.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Bezirksgericht der Woiwodschaft Lodz eine weitere Gerichtsverhandlung auf den 21. August anberaumt hat. Bei dieser wird ein Konsul der ukrainischen Generalkonsulat anwesend sein. Darüber hinaus teilte das Ministerium mit, dass das Generalkonsulat der Ukraine in Krakau den Kontakt zu den Angehörigen der Festgenommenen aufrechterhält und die Angelegenheit besonders überwacht.
Die Ukrainerin wird in Polen beschuldigt, ein Paket mit Sprengstoff verschickt zu haben. Sie wird der Brandstiftung oder Explosion verdächtigt und befindet sich in Gewahrsam. Das ukrainische Außenministerium und die konsularische Vertretung kooperieren aktiv mit den Anwälten der Beschuldigten, um ihre Interessen vor Gericht zu vertreten.
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