Einnahmen aus Ölexporten Russlands um ein Drittel gesunken – nur noch drei Millionen Barrel täglich.
Ukraine verstärkt Angriffe auf russische Logistik und Öl-Infrastruktur
Nach Angaben von UATV: Die Ukraine hat ihre Angriffe auf russische Nachschubwege und Ölanlagen deutlich intensiviert. Dies führt direkt zu sinkenden Einnahmen Moskaus aus dem Ölgeschäft. Oleh Ustenko, von 2019 bis 2024 Wirtschaftsberater des ukrainischen Präsidenten, weist auf einen ernsten Treibstoffmangel in Russland hin. Zudem betont er die wirtschaftlichen Folgen der internationalen Sanktionen, die das Land zusätzlich belasten.
Exportrückgang und seine wirtschaftlichen Folgen
Vor Beginn der Attacken auf russische Häfen exportierte das Land noch rund fünf Millionen Barrel Öl pro Tag auf dem Seeweg. Inzwischen ist diese Menge auf etwa drei bis 3,5 Millionen Barrel gefallen. Gleichzeitig sind auch die Ölpreise eingebrochen. Während der Preis pro Barrel zuvor bei über 100 Dollar lag, fiel er nach einem Treffen der G7-Staaten deutlich.
Ein konkretes Beispiel für die Angriffe auf die russische Ölindustrie war die Zerstörung des Ölterminals „TES-Terminal-1“ in Kertsch am 21. Juni. Ustenko kommentiert dies mit den Worten:
„Als Russland noch 3 bis 3,5 Millionen Barrel pro Tag verkaufen konnte, lag der Ölpreis bei über 100 Dollar pro Barrel.“Diese Entwicklung zeigt, dass Russland durch den Rückgang der Exportmengen und die niedrigeren Preise vor großen Herausforderungen im Energiesektor steht – mit direkten Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft.
Der Rückgang der Öleinnahmen könnte weitreichende Folgen für die russische Wirtschaft haben, denn der Öl- und Gassektor ist eine der wichtigsten Finanzierungsquellen des Staatshaushalts. Die verstärkten Angriffe auf die Öl-Infrastruktur deuten auf eine taktische Neuausrichtung der Ukraine im Krieg hin. Dies beeinflusst wiederum die globalen Energiemärkte und die Preisgestaltung.
Diese Ereignisse unterstreichen, wie entscheidend die Kontrolle über Energieressourcen für beide Länder in der aktuellen Lage ist.
Lesen Sie auch
- Russland kämpft mit massiver Treibstoffknappheit: Tankstellen rationieren Sprit auf 30 Liter
- König Charles macht Steuererklärung öffentlich: Diese Einnahmen fließen nach Großbritannien
- Russland muss 1,2 Milliarden Griwna an ukrainische Agrarfirma zahlen – Gerichtsurteil zu enteigneten Flächen in Donezk
- Kyivstar führt „Wunschrufnummern“ ein: So sichern Sie sich 50 % Rabatt
- Porsche Cayenne: Nach fünf Jahren bis zur Hälfte günstiger – ein lohnender Gebrauchtwagenkauf
- Staatliche Hilfe für Kriegsveteranen: Mini-Farm in Saporischschja eröffnet

