Putins Popularität fällt auf 55 Prozent: Angriffe auf Moskauer Raffinerie verändern den Kriegsverlauf.
Rückgang der Unterstützung für Wladimir Putin
Nach Angaben von UATV: Durch wiederholte Angriffe auf kritische Infrastruktur in Russland, insbesondere auf die Moskauer Ölraffinerie, ist die Zustimmung zu Wladimir Putin auf 55 Prozent oder weniger gesunken. Diese Entwicklung hat im Kreml Besorgnis ausgelöst, der nun auf eine Strategie des Verschweigens setzt. Die ukrainischen Aktionen verändern den Verlauf des Krieges und eröffnen neue Perspektiven für Verhandlungen, was die politische Lage in Russland beeinflussen könnte.
Am 21. Juni 2023 fiel Putins Unterstützung auf 55 Prozent oder darunter. Dies deutet auf wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung hin, die vermutlich mit den Folgen der Kampfhandlungen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen zusammenhängt. Die Moskauer Raffinerie, die etwa 40 Prozent der Ölprodukte für die Region Moskau liefert, war eines der Hauptziele der Attacken, was die Krise im Energiesektor verstärkte.
Gesellschaftliche Auswirkungen der Lage
Fachleute sehen Parallelen zu den Stimmungen in der Gesellschaft, wie sie nach erfolgreichen Angriffen der ukrainischen Streitkräfte in Tuapse auftraten. Ihor Tschalenko erklärte:
„Dieses Vertuschen ähnelt dem, was zum Beispiel in Tuapse nach einer Reihe erfolgreicher Angriffe der ukrainischen Streitkräfte geschah.“ – Ihor Tschalenko
Er fügte hinzu: „Ich bin sogar auf ein Video gestoßen mit der Frage: Warum soll Moskau sehen, wie Russland mit der Ukraine Krieg führt?“ Diese Kommentare zeigen, dass die Bevölkerung ein Recht darauf hat, die Wahrheit über die Lage im Land und die militärischen Aktionen zu erfahren.
Zusammengefasst haben die Schläge gegen kritische Einrichtungen in Russland, insbesondere die Moskauer Raffinerie, zu einem Rückgang von Putins Popularität geführt und den Kreml veranlasst, eine Taktik des Schweigens zu wählen. Dies könnte auf eine Verschiebung der gesellschaftlichen Stimmung und den Einfluss ukrainischer Aktionen auf den Kriegsverlauf hindeuten.
Der Fall von Putins Unterstützung auf ein Rekordtief könnte ein wichtiger Indikator für soziale Spannungen in Russland sein, die wiederum die künftige Kreml-Politik und dessen militärisches Vorgehen in der Ukraine beeinflussen könnten. Angesichts wachsender Unzufriedenheit, die zunehmend empfindlich auf die Kriegsfolgen reagiert, könnte die Regierung gezwungen sein, ihre Strategien anzupassen, um die Kontrolle zu behalten. Solche Ereignisse könnten zudem neue Chancen für internationale Gespräche zur Konfliktlösung schaffen.
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