Sieben Zivilisten aus russischer Gefangenschaft befreit: Wer zurückgekehrt ist.
Zivile Geiseln aus russischer Haft entlassen
Nach Angaben von Novyny.live: Insgesamt sieben ukrainische Staatsbürger, die Russland nach Beginn der großangelegten Invasion unrechtmäßig festgehalten hatte, sind wieder in ihrer Heimat. Möglich wurde dieser Erfolg durch humanitäre Absprachen mit der russischen Seite. Die befreiten Menschen sind zwischen 35 und 66 Jahre alt und stammen aus unterschiedlichen Landesteilen – unter anderem aus Mariupol, den Gebieten Kiew, Charkiw, Saporischschja und Luhansk.
Unter den Freigelassenen befindet sich eine Person, die im Rajon Butscha entführt wurde, sowie ein Mann, der am allerersten Tag der großangelegten Invasion festgenommen worden war. Ebenfalls dabei ist ein Freiwilliger der Brigade 'Engel von Taira'. Dieser Austausch folgt auf eine kurz zuvor stattgefundene Rückführung von Kriegsgefangenen: Am 26. Juni waren bereits 160 ukrainische Verteidiger nach Hause gekommen.
Unterstützung für die Rückkehrer
Der staatliche Beauftragte Dmytro Lubinez erklärte:
„Der Staat wird den Befreiten die nötige Unterstützung und den Schutz ihrer Rechte gewährleisten.“Damit bekräftigt die Ukraine ihr Versprechen, allen Bürgern beizustehen, die durch den Krieg in Not geraten sind. Die Rückkehr dieser Zivilisten ist ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung ihrer Rechte und Freiheiten.
Der Vorfall unterstreicht, wie bedeutend humanitäre Austauschaktionen im anhaltenden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland sind. Für die ukrainische Führung hat die Wiederherstellung der Rechte und Freiheiten der befreiten Menschen oberste Priorität – ein klares Zeichen, dass der Staat seine Bürger selbst unter schwierigsten Umständen schützt. Für die Angehörigen und Freunde, die noch auf die Heimkehr ihrer Liebsten aus der Gefangenschaft warten, ist diese Rückkehr zugleich ein Symbol der Hoffnung.
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