36 Millionen Griwna nicht berechnet: Wer profitiert von der Neuberechnung der Nebenkosten?.

36 Millionen Griwna nicht berechnet: Wer profitiert von der Neuberechnung der Nebenkosten?
36 Millionen Griwna nicht berechnet: Wer profitiert von der Neuberechnung der Nebenkosten?

Anpassung der Nebenkostenabrechnung für Januar 2026

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine wurde eine faire Neuberechnung der Nebenkosten für Januar 2026 durchgeführt. Dabei wurden den Verbrauchern über 36 Millionen Griwna nicht in Rechnung gestellt, weil die entsprechenden Dienstleistungen nicht erbracht wurden. Dieser Schritt soll für mehr Gerechtigkeit bei den monatlichen Abrechnungen sorgen. Betroffen sind Haushalte, die zeitweise keine Versorgung erhielten.

Laut den vorliegenden Informationen entfielen für Januar 2026 folgende nicht berechnete Beträge in Höhe von insgesamt 36,4 Millionen Griwna auf:

  • Wärmeversorgung
  • Warmwasser
  • Wasserversorgung
  • Abwasserentsorgung
  • Abfallentsorgung

Allein in Kiew wurden 9,1 Millionen Griwna für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung nicht abgerechnet. Zudem wurde für die zentrale Wärmeversorgung gar keine Gebühr erhoben. Julia Swyrydenko betonte:

„In Kiew wurden den Bewohnern aufgrund von Versorgungsunterbrechungen 9,1 Millionen Griwna für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung nicht in Rechnung gestellt.“

Das Ministerkabinett der Ukraine verabschiedete Ende Januar 2026 die Verordnung Nr. 118, die die Neuberechnung der Nebenkosten regelt. Ein zentraler Punkt dieser Regelung ist, dass die Versorger keine Beträge für Zeiträume ohne Leistungserbringung abrechnen dürfen. Mitte März waren in Kiew noch 579 Häuser ohne Heizung, was die Dringlichkeit der Anpassung unterstreicht.

Die Neuberechnung der Nebenkosten für Januar 2026 ist somit ein wichtiger Schritt, um die Rechte der Verbraucher zu stärken und die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern. Sie zeigt, dass die Regierung die Probleme der Haushalte ernst nimmt.

Diese Maßnahme könnte zudem Einfluss auf künftige Entscheidungen zu Tarifen und Servicequalität haben. Angesichts der anhaltenden Versorgungsprobleme wäre es wünschenswert, wenn solche Korrekturen zur Regel werden, um Transparenz und Fairness im kommunalen Sektor zu gewährleisten.


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