Ab dem 1. Juni gelten in der Ukraine neue Überweisungslimits: Was hat sich geändert.
Ab dem 1. Juni 2025 gelten in der Ukraine neue Beschränkungen für Kartentransaktionen - der maximale Überweisungsbetrag beträgt 100.000 Hrywnja pro Monat für Kunden mit mittlerem und niedrigem Risiko. Für hochriskante Kunden liegt das Limit bei 50.000 Hrywnja. Gleichzeitig bereiten die Banken einen technologischen Durchbruch vor, der die Zahlungssysteme bereits im nächsten Jahr verändern könnte.
Nach Angaben von inkorr.com: Die neuen Beschränkungen beziehen sich auf alle Arten von Überweisungen, einschließlich P2P- und IBAN-Zahlungen, und gelten für nationale sowie internationale Transaktionen. Ausgenommen sind nur Überweisungen zwischen eigenen Konten bei derselben Bank. Um das Limit zu erhöhen, müssen Einkommensnachweise vorgelegt werden. Zudem wurde die steuerliche Überwachung verstärkt, die verdächtige Transaktionen erfasst.
Was wird für 2026 vorbereitet
Im DIIA-Portal wird bis Ende 2025 das EUDI Wallet erscheinen - eine europäische digitale Brieftasche. Die Regierung plant, dass bis Ende 2026 die Hälfte der Bevölkerung und der Unternehmen diesen Dienst nutzen wird. Die Entwickler bringen auch alternative Zahlungsmethoden wie Krypto-Karten auf den Markt, die es ermöglichen, mit Kryptowährungen an Terminals zu bezahlen.
Prognosen der Banker
Experten glauben, dass die aktuellen Beschränkungen eine vorübergehende Maßnahme im Zusammenhang mit dem Kriegszustand sind. Nach der Stabilisierung der Situation kann mit einer Überprüfung und Erhöhung der Limits gerechnet werden. In Zukunft wird eine größere Flexibilität bei der Festlegung von Limits für verschiedene Kundenkategorien erwartet.
Bis Ende 2026 könnten ukrainische Banken den Markt grundlegend verändern, indem sie virtuelle Karten einführen, Kryptowährungen legalisieren und neue Zahlungslösungen entwickeln. Doch derzeit müssen die Ukrainer sich an die neuen Einschränkungen gewöhnen und auf technologische Innovationen warten, die die Finanztransaktionen erheblich erleichtern könnten.
Lesen Sie auch
- Treibstoffkrise in Russland: Jeder fünfte Lkw steht still – Drohnenangriffe auf Raffinerien als Auslöser
- Russlands Wirtschaft gerät ins Wanken: Börsenkurse und Geschäftsklima auf Tiefststand
- Russischer Oligarch Melnitschenko wagt Blick in Russlands Zukunft nach dem Krieg
- Ukrainischer Geheimdienst enthüllt Ausmaß der Treibstoffkrise in Russland: Benzinpreise steigen um ein Drittel
- Ukrainische Drohnen revolutionieren den globalen Treibstoffmarkt – Russland verliert die Kontrolle
- Kapitalflucht aus Russland: Unternehmen fürchten Enteignung und Zwangsfinanzierung des Krieges

