Neue Beta-Funktion in der „Diia“-App: Arbeitsplatzverlust durch Krieg jetzt meldbar.

Neue Beta-Funktion in der „Diia“-App: Arbeitsplatzverlust durch Krieg jetzt meldbar
Neue Beta-Funktion in der „Diia“-App: Arbeitsplatzverlust durch Krieg jetzt meldbar

Testphase für erweitertes Schadensregister gestartet

Nach Angaben von TSN.ua: In der ukrainischen App „Diia“ können Bürger nun erstmals in einer Beta-Version den Verlust ihres Arbeitsplatzes dokumentieren, der auf den Krieg zurückgeht. Die Möglichkeit gilt für alle, die ihre Stelle nach dem 24. Februar 2022 verloren haben. Millionen Ukrainer sind seit Beginn der Invasion ohne Einkommen, weshalb dieser Schritt als dringend notwendig erachtet wird.

Das neue Modul trägt die Bezeichnung A3.4 und heißt „Verlust einer bezahlten Beschäftigung“. Teilnehmen können Personen mit einer Steueridentifikationsnummer und einer E-Mail-Adresse. Ziel ist es, genaue Daten über die Anzahl der Betroffenen zu sammeln, um später eine Grundlage für Entschädigungszahlungen zu schaffen.

Wann mit Zahlungen zu rechnen ist und wer antragsberechtigt ist

Erste Ausgleichszahlungen werden frühestens Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet. Die Initiative soll Menschen unterstützen, die durch Kampfhandlungen ihre Einkommensquelle verloren haben.

Anspruch auf Meldung haben verschiedene Gruppen von Erwerbstätigen:

  • Angestellte mit einem Arbeits- oder Dienstvertrag;
  • Freiberufler, die auf Basis zivilrechtlicher Verträge tätig waren;
  • Selbstständige;
  • Personen, die mündliche oder informelle Arbeitsvereinbarungen hatten.

Diese Maßnahmen sollen die finanzielle Belastung für Kriegsbetroffene mildern.

Mit der Einführung des Beta-Tests im Schadensregister der „Diia“-App wird ein wichtiger Grundstein gelegt, um Verluste systematisch zu erfassen. Dies hilft nicht nur, das Ausmaß der Probleme zu verstehen, sondern auch langfristige Hilfsprogramme zu planen. Da die ersten Entschädigungen erst in einigen Jahren fließen sollen, zielt die Initiative darauf ab, eine verlässliche Basis für die Unterstützung der Bürger zu schaffen, die durch den Krieg in Not geraten sind.


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