Straßenreparaturen in der Ukraine: 50 Milliarden nötig – wer soll das bezahlen?.
Finanzierung der Straßeninstandsetzung in der Ukraine 2023
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Regierung benötigt für die Reparatur von Straßen im Jahr 2023 zwischen 40 und 50 Milliarden Griwna. Da der Staatshaushalt diese Summe nicht allein stemmen kann, sollen zusätzliche Mittel von internationalen Partnern eingeworben werden. Die staatliche Wiederaufbauagentur wird sich dabei auf Hauptverkehrswege konzentrieren, die durch die winterlichen Unwetter beschädigt wurden.
Premierministerin Julia Swyrydenko hat bereits zusätzliche 3 Milliarden Griwna aus dem Reservefonds für dieses Vorhaben freigegeben. Doch laut Oksana Sawtschuk liegt der tatsächliche Bedarf für eine umfassende Straßensanierung bei über 50 Milliarden Griwna.
Ich denke, es wird dem Haushalt derzeit sehr schwerfallen, 50 Milliarden Griwna bereitzustellen, auch wenn die Regierung alles tut, um dies zu ermöglichen.
Serhij Suchomlyn
Er ergänzte, dass die Arbeiten bis Juni abgeschlossen sein sollen. Die Finanzierungsfrage bleibt also drängend, denn die benötigten Investitionen sind enorm, während die budgetären Spielräume eng sind.
Herausforderungen bei der Mittelbeschaffung
Die prekäre Finanzsituation für den Straßenbau verdeutlicht die Schwierigkeiten, vor denen die ukrainische Regierung bei der Deckung des Infrastrukturbedarfs steht. Der knappe Haushalt und die Notwendigkeit externer Gelder unterstreichen die Bedeutung internationaler Hilfe und privater Investoren. Gelingt die Umsetzung dieser Projekte, könnte dies die wirtschaftliche Entwicklung und die Verkehrsinfrastruktur des Landes nachhaltig verbessern.
Lesen Sie auch
- Vier Stufen der Energieunabhängigkeit: Das neue Programm der Ukraine im Überblick
- Günstige Kredite für neue Kraftwerke: Unternehmen zahlen nur 10 Prozent Zinsen
- Gemeinsame US-UK-Übungen in der Nähe der belarussischen Grenze fallen mit neuer Verteidigungsinitiative für die Ukraine und Litauen zusammen
- Baltisches Flüssiggas für die Ukraine: Einigung mit Litauen erzielt
- Neue Drohnen-Allianz: Wie die Ukraine und Litauen ihre militärische Zusammenarbeit vertiefen
- Poltava verbietet russischsprachige Kulturangebote im öffentlichen Raum – das sind die neuen Regeln

