Ukrainische Unternehmer in Davos schlagen Alarm: Druck von Behörden und feindliche Übernahmen.
Gespräch mit der Wirtschaftsberaterin des Präsidenten
Nach Angaben von TSN.ua: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos traf der ukrainische Agrarmanager Serhij Tarasow auf Chrystja Freeland, die außerplanmäßige Beraterin des ukrainischen Präsidenten für Wirtschaftsentwicklung. Tarasow nutzte das Treffen, um auf massive Hindernisse für Unternehmen in der Ukraine hinzuweisen. Konkret berichtete er von Druck durch Strafverfolgungsbehörden und einem Versuch, Vermögenswerte seiner Firma I&U Group zu übernehmen.
Laut Tarasow 'hemmt der Druck der Strafverfolgungsbehörden Investitionen und die Entwicklung von Unternehmen in Kriegszeiten'.
Er übergab ein schriftliches Dossier mit einer detaillierten Schilderung der Vorgänge und belastenden Fakten. Chrystja Freeland sagte zu, die Angelegenheit zu prüfen und darauf zu reagieren. Solche direkten Gespräche sind entscheidend, um die enormen Herausforderungen für die Wirtschaft inmitten des Krieges zu adressieren.
Dialog zwischen Wirtschaft und Regierung gewinnt an Dringlichkeit
Das Zusammentreffen von Tarasow und Freeland unterstreicht die wachsende Bedeutung des Austauschs zwischen ukrainischen Unternehmen und der Staatsführung. In der aktuellen Lage von Krieg und wirtschaftlicher Instabilität ist dieser Dialog überlebenswichtig. Die geschilderten Probleme, wie willkürlicher behördlicher Druck, gefährden nicht nur einzelne Firmen, sondern haben direkte Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft und damit auf den gesamten Wiederaufbau der Ukraine nach dem Konflikt.
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