UNESCO erweitert die Teilnahme an internationalen Bemühungen um die Wiederherstellung der Ukraine.
In der 221. Sitzung des Exekutivrats der UNESCO wurde mit überwältigender Mehrheit das Beschluss 'Maßnahmen und Programm für Nothilfe der UNESCO für die Ukraine' angenommen.
Das Außenministerium hat mitgeteilt, dass dieser Beschluss für die Ukraine von großer Bedeutung ist. Er fordert den Generalsekretär auf, die Umsetzung des Nothilfeprogramms fortzusetzen und alle Partner in diesen Prozess einzubeziehen. Zudem sieht er eine aktive Überwachung der Situation in der Ukraine vor, um die Teilnahme der UNESCO gemäß ihrem Mandat zu gewährleisten.
Der erste stellvertretende Generaldirektor der UNESCO, Xing Qu, sagte in seiner Rede, dass die UNESCO viel zur Unterstützung des ukrainischen Volkes getan hat. Er dankte auch den Partnern und Gebern für die finanzielle Unterstützung in Zeiten russischer Aggression.
'Die Staaten verurteilen die russische Aggression gegen die Ukraine entschieden, fordern die RF auf, den Krieg und den Terror gegen die Zivilbevölkerung einzustellen. Außerdem erkennen sie die jüngsten Angriffe auf die Zivilbevölkerung als Kriegsverbrechen an und fordern die Rückkehr der illegal von Russland deportierten ukrainischen Kinder. Die Staaten verurteilen ebenfalls die Verbrechen gegen Journalisten und die Medienbranche der Ukraine und fordern, alles Mögliche zum Schutz des kulturellen Erbes und zur Unterstützung der Bildung in der Ukraine zu tun', - hieß es im Außenministerium.
Die Staaten, die in der Gruppe der Freunde der Ukraine bei der UNESCO vertreten sind, haben ihr entschiedenes Verurteilung der russischen Aggression und ihre Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck gebracht. Sie schätzten auch die Bemühungen der UNESCO im Rahmen des Nothilfeprogramms hoch ein. Die Verfasser der Erklärung dankten dem Sekretariat der UNESCO und den Gebern für die finanzielle Unterstützung und forderten, diese Bemühungen fortzusetzen. Auch die EU-Delegation bei der UNESCO hat eine Erklärung zur Unterstützung der Ukraine abgegeben.
Lesen Sie auch
- Preisschock bei Weizen: Ukrainische Drohnen legen Schifffahrt im Asowschen Meer lahm
- Russlands Wirtschaft bröckelt: Über eine halbe Million Bürger sind bankrott
- Ukrainische Inflation dreht sich: Sprit wird billiger, Dienstleistungen teurer
- Angst vor neuer Mobilisierungswelle: Russen kaufen massenhaft Immobilien im Ausland
- Moskau gibt als erstes zu, dass es eine Treibstoffknappheit gibt, angesichts von Droneangriffen: Lange Schlangen an Tankstellen und Krise betrifft 50 Millionen Russen
- Weltbank überweist 3,35 Milliarden Dollar an die Ukraine – wofür das Geld eingesetzt wird

