Das Gericht in Burjatien hat eine Russin wegen des beleidigenden Wortes 'Chochol' verurteilt: eine unerwartete Entscheidung.
Das Gericht einer der russischen Republiken entschied, dass die Verwendung des beleidigenden Begriffs 'Chochli' eine Schaffung von Hass und Feindseligkeit darstellt. Eine Russin, die diese Worte im Chat ihres Hauses benutzt hatte, erhielt eine Geldstrafe.
Im russischen Volk Burjatien hat das Gericht das Leben russischer Chauvinisten gerettet und eine unerwartete Entscheidung getroffen.
Die Bewohnerin von Ulan-Ude, Jewgenija Zandanowa, begann, sich beleidigend über einen ihrer Nachbarn in der Chatgruppe ihres Mehrfamilienhauses zu äußern. Da der Nachname dieses Nachbarn ukrainisch war, begann die Frau, beleidigende Ausdrücke zu verwenden und nannte die Ukrainer 'Chochly'.
Obwohl Jewgenija Zandanowa der Meinung war, dass ihre Worte nicht beleidigend seien, da der Nachbar ethnischer Russe war, erklärte das Gericht von Ulan-Ude sie für schuldig, Hass und Feindseligkeit geschürt zu haben. Die Frau musste eine Geldstrafe von 10.000 Rubel zahlen.
Daraufhin legte Jewgenija Zandanowa Beschwerde beim Obersten Gericht von Burjatien ein, doch auch dort wurde sie für schuldig erklärt und die Strafe blieb in Kraft.
Außerdem wurde zuvor berichtet, dass in Russland unter dem Vorwand von Kindercamps Filtrationslager für Ukrainer gebaut werden, sowie darüber, wie viele Ukrainer aufgrund des Krieges nach Russland ausgewandert sind.
In der Folge hat das Gericht in der Stadt Ulan-Ude die Beleidigungen gegenüber Ukrainern in russischen Chats beendet und die Bewohnerin verurteilt, eine Geldstrafe für hasserfüllte und feindliche Äußerungen zu zahlen.
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