Fassade des Rathauses von Odessa bröckelt: Teile fallen auf den Gehweg.
Gefahr durch herabstürzende Fassadenteile am Rathaus in Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: An der Fassade des Rathauses von Odessa lösen sich zunehmend Verkleidungselemente. Dekorative Stuckteile stürzen auf den darunterliegenden Gehweg und gefährden Passanten. Die Behörden haben den betroffenen Bereich mit Absperrband gesichert, um Verletzungen zu vermeiden.
Schwierigkeiten bei der geplanten Restaurierung
Bereits seit mehreren Jahren hat das Gebäude mit Bauschäden zu kämpfen. Im Jahr 2021 wurde eine Ausschreibung für die Restaurierung der Alten Börse veröffentlicht, deren Kosten auf 109 Millionen 887 Tausend Griwna veranschlagt waren. Den Zuschlag erhielt die Firma 'Ukrspezprojekt', die die Arbeiten für 93,9 Millionen Griwna anbot. Dieses Unternehmen hatte zuvor bereits das Rusow-Haus restauriert und verfügt über entsprechende Erfahrung.
Der Restaurierungsplan umfasste folgende Maßnahmen:
- Fundamentverstärkung,
- Fassadenrestaurierung,
- Bodeninstandsetzung,
- Installation einer Brandmeldeanlage,
- Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen.
Das Rathaus von Odessa wurde 1837 nach den Plänen des Architekten Franz Boffo errichtet und gilt als bedeutendes architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Trotz der Dringlichkeit der Restaurierung scheiterte der Vertragsabschluss mit dem Auftragnehmer, sodass die notwendigen Arbeiten weiter aufgeschoben werden. Die Frage der Gebäudesanierung bleibt ungelöst und erfordert ein schnelles Handeln.
Die historische und architektonische Bedeutung des Rathauses macht eine Sanierung nicht nur aus ästhetischen Gründen erforderlich. Schließlich werden hier wichtige Entscheidungen für die Stadtgemeinde getroffen. Die aktuellen Schäden an der Fassade zeigen, wie dringend die Stadtverwaltung reagieren muss, um Unfälle zu verhindern. Eine Lösung erfordert nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch eine verbesserte Zusammenarbeit mit geeigneten Baufirmen.
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