Haft bleibt für Ex-Energieminister: Gericht weist Teil von Galuschenkos Beschwerde zurück.
Beschwerde nur teilweise erfolgreich
Nach Angaben von Novyny.live: Der ehemalige ukrainische Energieminister Herman Galuschenko bleibt in Haft. Der Hohe Antikorruptionsgerichtshof der Ukraine gab zwar einem Teil seiner Beschwerde gegen die Verhaftung statt, hob die Maßnahme aber nicht auf. Bis zur Entscheidung über eine mögliche andere Sicherungsmaßnahme am 17. Februar bleibt Galuschenko in Gewahrsam. Die Justiz reagierte damit auf seinen Antrag, die Festnahme für unrechtmäßig zu erklären.
Die Festnahme erfolgte, als Galuschenko versuchte, das Land zu verlassen. Am 16. Februar wurde ihm der Verdacht zur Last gelegt, in die sogenannte 'Midas'-Operation verwickelt zu sein. In ersten Stellungnahmen nach seiner Festnahme beteuerte der Ex-Minister seine Unschuld:
„Ich betrachte mich nicht als schuldig“ — Herman Galuschenko
sowie
„Glauben Sie mir, wenn ich hätte fliehen wollen — ich wäre geflohen“ — Herman Galuschenko
Mit diesen Aussagen bezog er klar Position zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.
Entscheidung und politische Folgen
Die entscheidende Anhörung zur Wahl einer Sicherungsmaßnahme ist für den 17. Februar angesetzt. Dieser Termin wird die weitere rechtliche Richtung vorgeben.
Die Verhaftung des ehemaligen Ministers hat in der Ukraine große Wellen geschlagen, da sie einen hochrangigen Regierungsvertreter betrifft. Korruptionsverfahren stehen im Fokus der ukrainischen Justizreformen, die das Vertrauen in staatliche Institutionen stärken sollen. Der Ausgang dieses Falls wird daher auch auf die politische Stimmung und die Reformbemühungen im Energiesektor ausstrahlen. Die Aufarbeitung von Korruptionsvorwürfen bleibt ein zentrales Thema im Land.
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