Ukrainisches Gericht hebt Teile des Vermögensarrests gegen Timoschenko auf.
Gericht revidiert frühere Entscheidung
Nach Angaben von Novyny.live: Das Berufungsgericht des Obersten Antikorruptionsgerichts der Ukraine (VAKS) hat einen Beschluss des Untersuchungsrichters im Fall der Vermögenswerte von Julija Timoschenko teilweise aufgehoben. Die Entscheidung datiert vom 16. Februar. Im Rahmen des Verfahrens waren ursprünglich auch Gelder auf einem Bankkonto der Politikerin beschlagnahmt worden. Das Gericht lehnte es nun jedoch ab, die Sicherungsmaßnahmen auf die Hälfte von drei Fahrzeugen und zwei Garagen aufrechtzuerhalten, die auf ihren Ehemann registriert sind.
Darüber hinaus hob die Kammer die Beschlagnahme von Mitteln in Höhe von 6.300 US-Dollar auf. Wie die Pressestelle des Berufungsgerichts mitteilte,
„Nach Prüfung der Berufung hat die Richterkammer den Beschluss des Untersuchungsrichters, mit dem das Vermögen des Ehemanns der Verdächtigen unter Arrest gestellt wurde, teilweise aufgehoben. Die Beschlagnahme der auf ihren Bankkonten befindlichen Mittel wurde jedoch bestätigt.“
Fortgang der Ermittlungen
In einer weiteren Entscheidung wurde ebenfalls der Arrest über den genannten Geldbetrag aufgehoben. Die Pressesprecher fügten hinzu:
„Ein anderer Beschluss des Untersuchungsrichters wurde insoweit aufgehoben, als er die Beschlagnahme von 6.300 US-Dollar anordnete. In diesem Punkt wurde der Arrest abgelehnt. In allen anderen Punkten blieb der ursprüngliche Beschluss unverändert, und die entsprechenden Berufungen wurden zurückgewiesen.“
Das Verfahren steht im Zusammenhang mit einer laufenden Ermittlung. Bereits im Januar 2023 waren in den Räumlichkeiten von Julija Timoschenko Durchsuchungen vorgenommen worden, die Teil der Untersuchung zu ihren Aktivitäten waren.
Die Entscheidung des Berufungsgerichts zeigt, dass Teile der von Timoschenko eingelegten Rechtsmittel Erfolg hatten. Dies könnte den weiteren Verlauf der Ermittlungen beeinflussen. Die Aufrechterhaltung des Arrests auf ihre Bankkonten deutet jedoch darauf hin, dass das juristische Verfahren gegen sie weiterhin im Gange ist. Die Entwicklung in diesem Fall wird auch im Hinblick auf die politische Lage in der Ukraine aufmerksam verfolgt.
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