In China wurden Dinosauriereier gefunden, die mit Kristallen gefüllt sind: Was die Forscher entdeckten.
Nach Angaben von ТСН: In China entdeckten Paläontologen zwei besondere Dinosauriereier, die mit glitzernden Calcitkristallen gefüllt sind. Dieser Fund beeindruckte durch seine Schönheit und half den Wissenschaftlern, eine neue Art von uralten Reptilien zu beschreiben.
Im Osten Chinas stießen die Wissenschaftler auf ungewöhnliche Eier mit einem Durchmesser von etwa 13 cm, die eine nahezu perfekte kugelförmige Form aufweisen. Im Innenraum fanden sie keine Überreste von Embryos oder Knochen, sondern Hohlräume, die mit leuchtenden mineralischen Kristallen gefüllt waren.
Die Untersuchung wurde von einem Team unter der Leitung der Paläontologin Qing He von der Anhui-Universität und dem Nanjing-Institut für Geologie und Paläontologie durchgeführt. Die Wissenschaftler bestimmten diese Funde als eine neue Oovidi, die sich nur durch die Eigenschaften der Eier auszeichnet. Eines der Eier hatte einen Riss, durch den man die Ansammlung von hellem Calcit sehen konnte.
Die Forscher stellten fest, dass Grundwasser, das mit chemischen Verbindungen gesättigt war, in die Eier eindrang, was zu einem langsamen Kristallisationsprozess der Mineralien über Millionen von Jahren führte.
Neue Art, die nur anhand der Eier bestimmt wurde
Die breite Schale und die eng angeordneten mikroskopischen Säulen verwiesen die Eier zur Familie Stalicoolithidae — einer Gruppe von dickschaligen, fast runden Dinosauriereiern, die normalerweise in großen Gelegen vorkommen.
Diese neue oovide Form erhielt den Namen Shixingoolithus qianshanensis. Die Forscher betonen, dass sich diese Eier durch ihre Größe und die kompakte Struktur der Schale auszeichnen.
„Die neue Oovide Shixingoolithus qianshanensis ist die erste Entdeckung der Gattung Shixingoolithus im Qianshanbecken“.
Was ist über mögliche Eltern bekannt?
Die Eier aus dem Qianshanbecken haben eine nahezu perfekte Form und enthalten keine erhaltenen Embryos, weshalb es unmöglich ist, genau zu bestimmen, welcher Dinosaurier sie gelegt hat. Aber die Form, die Größe und die Mikostruktur der Schale deuten auf einen pflanzenfressenden Ornithopoden hin — einen zweibeinigen, schnellen Dinosaurier mit einem breiten, schnabelförmigen Maul.
Diese Dinosaurier lebten vom späten Jura bis zum Ende der Kreidezeit und erreichten oft eine Länge von 6-9 Metern. Wie viele andere große nicht-vogelartige Dinosaurier starben sie nach dem Einschlag eines Asteroiden in der Nähe der Yucatán etwa vor 66 Millionen Jahren aus.
Obwohl die Wissenschaftler die Art der Eltern nicht genau bestimmen können, betonen sie die Bedeutung dieser Eier für das Studium der Fortpflanzung von Ornithopoden im südlichen China.
Dinosaurierbabys, die Millionen von Jahren erhalten blieben
Zusätzlich zu den Eiern ermöglicht ein weiterer Fund in China ein besseres Verständnis des Lebens der Dinosaurier. Während Bauarbeiten in der Provinz Jiangxi fanden Arbeiter mehrere Eier, in denen später zerbrechliche Embryonen von Hadrosauriern — pflanzenfressenden Dinosauriern — identifiziert wurden.
Zwei Embryonen haben winzige Schädel, Wirbelsäulen und Gliedmaßen, die in einer teilweise zerstörten Schale eng aufgerollt sind. Diese Fossilien zeichnen die frühen Wachstumsphasen auf und ermöglichen es, die Evolution der Skelette von Hadrosauriern nachzuvollziehen.
„Es ist interessant, die Position des Dinosaurierembryos und des Kükenembryos zu sehen“.
Warum haben sich chinesische Dinosaurier so gut erhalten?
China zieht Paläontologen aufgrund von Regionen mit gut erhaltenen Fossilien an. Ein bekanntes Beispiel ist die Jehol-Biota, wo häufige vulkanische Eruptionen Flora und Fauna mit Asche bedeckten.
Chemische Analysen und die Struktur der Gesteine zeigen, dass pyroklastische Ströme und aschige Ablagerungen Ökosysteme wiederholt überdeckten und den Zugang von Sauerstoff einschränkten, was den Zerfall verlangsamte. Dadurch sind sogar Spuren von Federn und Haut erhalten geblieben.
Die östlichen Becken, insbesondere Qianshan und Ganzhou, haben ebenfalls ähnliche Bedingungen, was die Erhaltung der Eier und Embryonen in diesen Regionen erklärt.
Was geben Dinosauriereier der Wissenschaft?
Die Eier aus Qianshan und die embryonalen Gelege aus der Provinz Jiangxi bieten den Wissenschaftlern eine einzigartige Perspektive auf den Fortpflanzungsprozess am Ende der Dinosaurierära. Sie zeigen die Evolution der Eierschale in verschiedenen Gruppen und liefern Informationen über die Nestdichte und die Entwicklung von Embryonen unter verschiedenen Bedingungen.
Die Kombination von Daten zu Eiern mit Informationen über vulkanische Asche und fossile Pflanzen ermöglicht es, alte Ökosysteme genau zu rekonstruieren. Solche Forschungen helfen, die Reaktion von Tieren auf Klimaveränderungen in der Vergangenheit und die heutigen Anpassungen lebender Organismen zu untersuchen.
Früher waren fossilierte Eier mit Embryos sehr selten. Jetzt findet man sie auf verschiedenen Kontinenten, und jeder neue Fund, einschließlich dieser glitzernden „Kern-Eier“, präzisiert unser Bild vom Leben der Dinosaurier vor dem Massenaussterben.
Es ist interessant, dass zuvor im Naturschutzgebiet Qinglongshan in China über 3000 einzigartige Dinosauriereier gefunden wurden, von denen die meisten ihre dreidimensionale Form bewahrt haben. Die Forscher haben ihr Alter auf etwa 86 Millionen Jahre festgelegt, und die meisten Proben gehören zur Oovidi Placoolithus tumiaolingensis.
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