Ukraine beschließt höhere Entschädigungen für Hinterbliebene gefallener Soldaten.

Ukraine beschließt höhere Entschädigungen für Hinterbliebene gefallener Soldaten
Ukraine beschließt höhere Entschädigungen für Hinterbliebene gefallener Soldaten

Neues Gesetz zum sozialen Schutz von Soldaten

Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, hat am 25. Februar ein neues Gesetz verabschiedet. Der Gesetzentwurf mit der Nummer 13646 soll die soziale Absicherung für Soldaten und ihre Familien deutlich verbessern. Diese Regelung ist ein wichtiger Schritt, um diejenigen zu unterstützen, die das Land verteidigen.

Das ändert sich bei den finanziellen Leistungen

Künftig erhalten Hinterbliebene gefallener Soldaten eine einmalige Zahlung in Höhe von 15 Millionen Hrywnja. Diese Summe wird unter Berücksichtigung bereits erhaltener Suchhilfen berechnet. Nach Auszahlung der vollen 15 Millionen Hrywnja hat die Familie zudem Anspruch auf eine Witwen- bzw. Waisenrente. Für Angehörige von Vermissten ist eine monatliche Zahlung von 120.000 Hrywnja vorgesehen.

Die neuen Regelungen für die Hinterbliebenen treten am 1. März 2026 in Kraft. Das ukrainische Verteidigungsministerium begrüßte die Neuregelung und erklärte,

„das Gesetz beseitigt Diskriminierung und das Gefühl der Ungerechtigkeit zwischen Familien, die den gleichen Verlust erlitten haben“
— Ministerium für Verteidigung der Ukraine. Der Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow, betonte:
„Der Gesetzentwurf Nr. 13646 regelt die sozialen Garantien für die Verteidiger“
— Mychajlo Fedorow.

Mit diesem Beschluss will die Ukraine die soziale Lage ihrer Soldaten und deren Familien nachhaltig verbessern. Die Reform unterstreicht die staatliche Verantwortung für das Wohlergehen der Streitkräfte in einer Zeit anhaltender Kampfhandlungen. Sie kann auch die Moral der Truppe und ihrer Angehörigen in dieser schwierigen Phase stärken.


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