Staatliche Hilfe für Kriegsveteranen: Mini-Farm in Saporischschja eröffnet.
Kriegsveteran Igor Ptizyn startet Mini-Farm
Nach Angaben von UATV: In Saporischschja hat der Kriegsveteran Igor Ptizyn mit staatlicher Unterstützung eine kleine Farm zur Herstellung ökologisch reiner Düngemittel eröffnet. Dieses Vorhaben wurde durch ein Förderprogramm ermöglicht, das in der Ukraine seit drei Jahren besteht und Veteranen Zuschüsse für die Gründung eigener Unternehmen gewährt.
Vor zwei Jahren wurde Igor aus dem Dienst entlassen, da er seine behinderte Mutter pflegen musste. Seine Mini-Farm hat sechs neue Arbeitsplätze geschaffen, was einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wirtschaftsentwicklung darstellt. Die Zuschüsse für Veteranen können bis zu einer Million Griwna betragen, sodass Kriegsteilnehmer ihre Geschäftsideen verwirklichen können.
Igor Ptizyn: „Der Krieg begann, ich musste gehen. Also packte ich meine Sachen und ging.“
Er betonte zudem: „Es gibt keinerlei Schwierigkeiten, den Zuschuss zu bekommen. Man muss nur einen Geschäftsplan erstellen und alles darin beschreiben.“ Das zeigt, wie zugänglich das Unterstützungsprogramm für alle ist, die ein eigenes Unternehmen starten möchten.
Erfolgsbilanz des Veteranen-Förderprogramms
Bereits mehr als anderthalbtausend Kriegsteilnehmer haben dieses Programm genutzt, was seine Wirksamkeit und Beliebtheit unter Veteranen belegt. Initiativen wie die Mini-Farm von Igor Ptizyn tragen nicht nur zur Verbesserung der sozioökonomischen Lage im Land bei, sondern helfen Veteranen auch dabei, sich im zivilen Leben zu verwirklichen.
Dieses Beispiel zeigt, wie Unterstützungsprogramme für Veteranen nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte lokale Wirtschaft fördern können. Dank staatlicher Zuschüsse erhalten Veteranen die Möglichkeit, nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt zu sichern, sondern auch neue Arbeitsplätze zu schaffen – ein entscheidender Faktor in der Zeit nach dem Konflikt. Der Erfolg von Projekten wie der Mini-Farm von Igor Ptizyn kann anderen Veteranen als Vorbild dienen und sie motivieren, ähnliche Förderprogramme in der Ukraine zu nutzen.
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