Warum territoriale Zugeständnisse Putins Krieg gegen die Ukraine nicht beenden werden.

Warum territoriale Zugeständnisse Putins Krieg gegen die Ukraine nicht beenden werden
Warum territoriale Zugeständnisse Putins Krieg gegen die Ukraine nicht beenden werden

Das wahre Ziel des Kreml: Die Eroberung der gesamten Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Der russische Angriffskrieg zielt nicht nur auf den Donbas, sondern auf die vollständige Unterwerfung der Ukraine ab. Der Journalist Vitali Portnikow betont, dass territoriale Zugeständnisse, wie sie in Friedensverhandlungen ins Spiel gebracht werden könnten, die Aggression des Kreml nicht stoppen würden. Aus seiner Sicht ist die Kontrolle über den Donbas für die Vereinigten Staaten nicht die entscheidende Frage. Washington konzentriert sich vielmehr darauf, den Krieg zu beenden und die Ukraine als souveränen Staat zu erhalten. Diese Haltung verdeutlicht, dass es im Westen ein klares Verständnis für die eigentliche Dimension dieses Konflikts gibt.

Die Haltung der USA und die ukrainische Widerstandsfähigkeit

Der amerikanische Außenminister Marco Rubio hat ebenfalls klargestellt, dass der Donbas nicht im Mittelpunkt der US-Politik steht. Portnikow weist darauf hin, dass der Kreml kein Interesse daran hat, die Kampfhandlungen einzustellen, wenn er nur einzelne Regionen kontrollieren kann. Seiner Einschätzung nach lassen sich mit territorialen Opfern keine dauerhaften Lösungen erreichen, wie er deutlich macht:

„Mit territorialen Zugeständnissen ist dieser Krieg nicht zu beenden“
, denn
„dieser Krieg wurde nicht für den Donbas, sondern für die gesamte Ukraine geführt“
.

Ungeachtet möglicher Gebietsabtretungen ist Vitali Portnikow überzeugt, dass der Krieg so nicht zu Ende gehen wird. Er ruft die Ukraine dazu auf, sich auf einen langen Abnutzungskampf einzustellen. Das eigentliche Ziel Russlands bleibt unverändert: die vollständige Einverleibung der Ukraine. Daher unterstreicht Portnikow die entscheidende Bedeutung strategischer Vorbereitung und langfristiger Widerstandsfähigkeit.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Krieg in der Ukraine eine komplexe und vielschichtige Natur hat, bei der territoriale Fragen nur ein Teil eines größeren geopolitischen Machtspiels sind. Die Position der Vereinigten Staaten als Verbündeter unterstreicht die Priorität der Wahrung der ukrainischen Souveränität – und nicht die Fixierung auf einzelne Landstriche. Die Zukunft der Ukraine hängt somit nicht allein von militärischen Anstrengungen ab, sondern auch von fortwährender internationaler Unterstützung und der Entschlossenheit, der Aggression auf Dauer standzuhalten.


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