Eklat um Russland-Besuch im US-Kapitol: Empörte Stimmen aus dem pro-ukrainischen Lager.
Russische Delegation im Kapitol: Ein Besuch mit Folgen
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Treffen russischer Abgeordneter im US-Kapitol sorgt für scharfe Kritik. Besonders Abgeordnete, die die Ukraine unterstützen, zeigen sich empört. Mike Quigley und Jamie Raskin äußerten Bedenken, dass Russland und die Ukraine moralisch gleichgesetzt werden könnten – während der Krieg noch andauert. Organisiert wurde das Treffen vom Büro der Republikanerin Anna Paulina Luna. Es fand in der Nähe des United States Institute of Peace statt.
Warum der Besuch für Aufregung sorgt
Teilgenommen haben unter anderem die Republikaner:
- Eli Crane
- Derrick Van Orden
- Andy Ogles
Außerdem war der Demokrat Vicente Gonzalez dabei. Die russische Seite wurde von Wjatscheslaw Nikonow und mehreren Mitgliedern des Außenausschusses der russischen Staatsduma vertreten. Der Besuch stieß auf heftige Ablehnung. Mike Quigley stellte klar:
„Ausländischen politischen Agenten unserer Gegner sollte es NIE erlaubt sein, den Capitol Hill zu betreten.“
Jamie Raskin kommentierte mit beißender Ironie:
„Vielleicht hat sie von ihren russischen Kameraden gelernt, wie man einem autoritären Präsidenten völlig unterwürfig dient.“Diese Aussagen zeigen, wie sehr US-Politiker die Einflussnahme Russlands auf die amerikanische Politik fürchten. Joe Wilson, ein weiterer Kritiker, betonte:
„Selbsternannte Feinde der amerikanischen Lebensweise und Verantwortliche für schreckliche Massaker – Mitglieder von Putins verbrecherischem Kriegsregime – dürfen nicht willkommen geheißen werden.“
Don Bacon schloss sich der Kritik an:
„Der russische Präsident Putin und seine Handlanger hassen Amerika, hassen die Freiheit und wollen die USA bei jeder Gelegenheit schwächen.“Diese Worte verdeutlichen, wie tief die Sorge vieler US-Abgeordneter ist – sowohl um die internationale Sicherheit als auch um die eigene Demokratie.
Der Besuch der russischen Delegation fällt in eine Zeit wachsender Spannungen zwischen Washington und Moskau. Für viele Beobachter ist er ein gefährliches Zeichen, das die Unterstützung für die Ukraine untergraben könnte. Zudem weckt er alte Ängste vor fremder Einflussnahme auf die US-Politik – ein Thema, das die nationale Sicherheit direkt betrifft.
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