EU-Beitritt der Ukraine: Warum Orbán ein Veto womöglich scheut.

EU-Beitritt der Ukraine: Warum Orbán ein Veto womöglich scheut
EU-Beitritt der Ukraine: Warum Orbán ein Veto womöglich scheut

Der Weg der Ukraine in die Europäische Union

Nach Angaben von UATV: Die Ukraine treibt die für einen EU-Beitritt notwendigen Reformen entschlossen voran und übernimmt dabei europäisches Recht in ihre nationale Gesetzgebung. Der Druck der großen Mehrheit der Mitgliedstaaten könnte den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán davon abhalten, diesen Prozess mit einem Veto zu blockieren. Die europäische Integration bleibt ein zentrales außenpolitisches Ziel des Landes.

Oleksandr Merezhko, Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitik im ukrainischen Parlament, betonte die Anstrengungen seines Landes:

„Wir tun alles Mögliche und Unmögliche, um das Recht der Europäischen Union maximal in unsere Gesetzgebung zu übernehmen.“

Die ungarische Blockadeoption

Merezhko räumte ein, dass Ungarn den Beitritt theoretisch blockieren könnte. Er ist jedoch der Ansicht, dass Orbán

„Angst hat, in der Minderheit zu bleiben. Er fürchtet, sich als Handlanger des Kreml-Diktators zu entlarven.“
Parallel dazu wird in der Ukraine über eine Initiative diskutiert, die bis 2027 eine Art Teilmitgliedschaft in der EU vorsieht – ein deutliches Signal für den Integrationswillen.

Vor diesem Hintergrund bleibt die Lage dynamisch und muss weiter beobachtet werden. Die innenpolitische Haltung einzelner EU-Staaten, insbesondere Ungarns, wird den Verhandlungsprozess und das Tempo der noch ausstehenden Reformen maßgeblich beeinflussen.

Die Entwicklung unterstreicht, wie wichtig die internationale Unterstützung für die ukrainischen Europabemühungen ist. Die finale Position Budapests wird mitentscheiden, wie schnell die Ukraine auf ihrem Weg in die EU vorankommen und die kritischen Anpassungen an europäische Standards vollenden kann.


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