EU-Grenze ab 2026: Diese Geldbeträge müssen Ukrainer künftig vorweisen.
Neue Finanznachweise für ukrainische Reisende
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 gelten für ukrainische Staatsbürger bei der Einreise in die Europäische Union neue Vorschriften. Sie müssen dann nachweisen, dass sie über ausreichende finanzielle Mittel für ihren Aufenthalt verfügen, sei es in bar oder auf Bankkonten. Diese Regelung dient dazu sicherzustellen, dass Reisende ihren Aufenthalt selbst finanzieren können.
Unterschiedliche Grenzwerte in den EU-Ländern
Die geforderten Mindestbeträge variieren je nach Zielland erheblich. In Polen gelten laut einer Verordnung des Innenministeriums vom 23. Februar 2015 folgende Sätze:
- 300 Złoty für Aufenthalte bis zu 4 Tagen;
- 75 Złoty pro Tag bei Reisen, die länger als 4 Tage dauern.
Im benachbarten Ungarn sind dagegen nur 3 Euro pro Tag erforderlich. Die Slowakei setzt die Latte mit 56 Euro täglich deutlich höher. Für Rumänien liegen derzeit keine Informationen über systematische Finanzkontrollen an der Grenze vor.
Die ukrainischen Ausreiseregeln sehen ihrerseits eine finanzielle Schwelle vor: Gemäß einem Kabinettsbeschluss der Regierung vom 4. Dezember 2013 (Nr. 884) muss das 20-fache des monatlichen Existenzminimums für erwerbsfähige Personen nachgewiesen werden. Zusätzlich wird bis Ende 2026 eine EU-Grenzübertrittsgebühr von 20 Euro für Ukrainer eingeführt.
Die geplante Einführung des EU-Reisegenehmigungssystems ETIAS, das einer erweiterten Sicherheitsprüfung dient, wird den Einreiseprozess für ukrainische Bürger weiter verändern. Diese Maßnahmen sind Teil einer europaweiten Harmonisierung der Grenzkontrollen.
Reisende aus der Ukraine sollten sich daher frühzeitig auf die neuen Anforderungen einstellen, um Probleme an der Grenze zu vermeiden.
Es ist wichtig, die konkreten Beträge für das jeweilige Reiseland zu kennen und entsprechende Nachweise parat zu haben.
Die verschärften Finanzvorschriften unterstreichen, wie wichtig eine sorgfältige Reisevorbereitung für ukrainische Touristen wird. Sie könnten die Zahl der EU-Reisen beeinflussen und zu einer genaueren Planung zwingen. Angesichts von ETIAS und den neuen Nachweispflichten ist umfassende Information der Schlüssel zu einem reibungslosen Grenzübertritt.
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