Archäologen bergen Wrackteil eines 1631 gesunkenen Handelsschiffs.
Ein seltener Fund aus der Tiefe
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Sturm vor der Südküste Englands sank 1631 das niederländische Handelsschiff 'Fame'. Nun haben Archäologen ein etwa 20 Fuß langes und 6 Fuß breites Segment seines Rumpfes entdeckt. Das über 130 Fuß lange Schiff war in der Swatch-Kanal-Grund gelaufen. Die gesamte 45-köpfige Besatzung konnte sich vor dem Untergang retten. Solche Funde aus der Zeit vor 1700 sind eine absolute Rarität.
Erstmals wurden Wrackteile bereits in den 1990er Jahren lokalisiert, doch detaillierte Untersuchungen im Swatch-Kanal fanden erst 2013 statt. Der Archäologe Hefin Meara betont die große Bedeutung dieses Fundes für die maritime Geschichtsforschung. Die 'Fame' gehört zu einer extrem seltenen Gruppe von Schiffswracks aus dieser frühen Epoche des Welthandels.
„Das Schiff wurde vom Anker mitgerissen und dann zerbrach es.“ — Tom Cousins
Das geborgene Fragment verspricht neue Erkenntnisse über Bauweise und Einsatz von Handelsschiffen im 17. Jahrhundert. Der Fund unterstreicht, wie wichtig archäologische Forschungen für das Verständnis unserer maritimen Vergangenheit sind.
Ein Fenster in die maritime Vergangenheit
Die Entdeckung ist ein bedeutender Beitrag zur Schiffsarchäologie, da sie Einblicke in die Schiffbautechnologien des 17. Jahrhunderts ermöglicht. Als seltenes Wrack aus der Zeit vor 1700 können die Überreste der 'Fame' helfen, die Betriebsbedingungen und die Rolle solcher Schiffe im aufblühenden internationalen Handel besser zu verstehen. Die damalige Niederlande waren eine führende Handels- und Seemacht.
Derartige Funde erweitern nicht nur unser Wissen über die Geschichte, sondern mahnen auch zum Schutz des kulturellen Erbes unter Wasser.
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