Merz besteht auf der Teilnahme von Selenskyj am Treffen von Trump mit Putin: Was besprochen werden soll.
Der Bundeskanzler Deutschlands Friedrich Merz ist überzeugt, dass der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, an dem Treffen von Trump mit Putin teilnehmen sollte. Das Treffen soll am 15. August in Alaska stattfinden.
Dies erklärte Friedrich Merz im Programm des Senders ARD.
Warum die Teilnahme von Selenskyj wichtig ist
Der Regierungschef Deutschlands wies darauf hin, dass die Teilnahme des ukrainischen Präsidenten äußerst wichtig ist, da bei dem Treffen territoriale Fragen besprochen werden könnten. Dies kann nicht ohne den Führer der Ukraine geschehen, glaubt Merz.
Wir hoffen und gehen davon aus, dass die Regierung der Ukraine, Präsident Selenskyj, beteiligt sein werden. Auf jeden Fall können wir nicht akzeptieren, dass territoriale Fragen zwischen Russland und Amerika diskutiert werden, geschweige denn - durch die Köpfe der Europäer und Ukrainer entschieden werden- bemerkte Merz.
Der Bundeskanzler Deutschlands hofft, dass das Ergebnis der Verhandlungen in Alaska eine Entscheidung über einen Waffenstillstand gegen die Ukraine sein wird.
Früher wurde berichtet, dass der NATO-Chef Mark Rütte das Treffen von Trump und Putin als eine Prüfung für den Diktator der RF betrachtet. Das Treffen wird zeigen, wie ernsthaft der russische Diktator eingestellt ist.
In der Zwischenzeit verglich der slowakische Premier Robert Fico die Ukraine mit 'Gras', das unter den Konflikten 'der Elefanten' leidet. So äußerte er sich über das bevorstehende Treffen von Trump und Putin.
Friedrich Merz ist der Meinung, dass die Teilnahme des Präsidenten der Ukraine am Treffen von Trump und Putin von größter Bedeutung ist, da ernsthafte territoriale Fragen auf dem Tisch liegen könnten. Er betonte, dass die Mitwirkung der Ukraine an diesen Diskussionen ein wesentlicher Bestandteil zur Erreichung einer friedlichen Lösung des Konflikts im Osten des Landes ist.
Lesen Sie auch
- Nach Kritik an Soldatenverträgen: Das ändert sich nach Syrskyjs Abgang
- 125 Millionen Euro für die Ukraine: Das steckt hinter dem neuen Hilfspaket aus Irland
- Nächste EU-Sanktionen gegen Russland in Sicht: Selenskyj dankt für Paket 21
- Wer bleibt im Team? Selenskyj bestätigt Zukunft von Fedorow und Syrskyj
- Patriot-Raketenmangel droht: Selenskyj fordert sofortige Lieferungen nach schwerem russischem Angriff
- EU beschließt neues Sanktionspaket gegen Russland: Irischer Premier zu Besuch in Kiew

