Selenskyj legt Bedingungen für Entspannung bei weißrussischer Militärhilfe an Russland dar.
Erklärung des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einem Interview mit dem Telemarathon ‚Jedyni nowyny‘ am 21. Juni 2023 nicht öffentlich bekannte Schritte Kiews zur Verringerung der Unterstützung Russlands durch Belarus offengelegt. Dabei betonte er, dass die Stilllegung von Relaisstationen und der Stopp der Treibstofflieferungen an die russische Armee notwendige Maßnahmen für die Sicherheit der Ukraine seien.
Falls die belarussische Seite binnen einer Woche keine Schritte zum Abbau der Übertragungssysteme unternehme, sei die Ukraine bereit, eigenständig zu handeln, so Selenskyj.
„Wenn er es nicht abmontiert, montieren wir alles selbst ab“ — Wolodymyr Selenskyj.Diese Aussage war eine Reaktion auf Drohungen Lukaschenkas gegenüber der Ukraine vom Mai 2023, in denen er mögliche Angriffe in Aussicht stellte. Die Ukraine verfolgt damit das Ziel, die militärische Unterstützung für Russland aus Belarus systematisch zu unterbinden.
Forderungen an Belarus
Die Forderung nach dem Abbau der Relaisausrüstung in Belarus wurde bereits am 19. Juni 2023 erhoben. Präsident Selenskyj unterstrich die Notwendigkeit, jede Form technischer Hilfe zu beenden:
„Schritt Nummer eins — keinerlei technische Unterstützung“ — Wolodymyr Selenskyj.
Diese Schritte Selenskyjs zeigen eine verstärkte ukrainische Diplomatie und Militärstrategie angesichts der sich zuspitzenden Sicherheitslage in der Region. Die Haltung der Ukraine gegenüber Belarus, das als Verbündeter Russlands auftritt, unterstreicht Kiews Bestreben, Bedrohungen durch Nachbarstaaten zu minimieren, die die Aggression unterstützen könnten. Die Bedeutung dieser Maßnahmen liegt zudem darin, dass sie die militärischen Fähigkeiten Russlands in der Ukraine und dessen strategische Planung in der Region beeinflussen könnten. Die Ukraine setzt damit klare Signale, um ihre Souveränität und territoriale Integrität zu wahren.
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