Selenskyj nannte die Fristen für einen möglichen Angriff Putins auf die NATO-Staaten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte seinen Unmut über einen möglichen Angriff Russlands auf die NATO-Mitgliedstaaten in den nächsten fünf Jahren. Dies könnte ein Versuch von Putin sein, die Stärke des Bündnisses zu testen, bemerkte er in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky News. Selenskyj stellte jedoch fest, dass er nicht in naher Zukunft mit einem solchen Angriff rechnet.
Russlands Steigerung der militärischen Möglichkeiten beunruhigt Selenskyj
In seiner Ansprache äußerte der Präsident der Ukraine auch Kritik an der Langsamkeit der NATO-Pläne zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Selenskyj warnte, dass Putin ab 2030 über größere militärische Fähigkeiten verfügen könnte. Er äußerte auch Besorgnis über die Bedrohung durch russische Raketen in der Nähe der Grenzen der NATO-Staaten und betonte die Notwendigkeit, sich auf mögliche Konflikte und Aggressionen vorzubereiten.
Die Position des amtierenden Präsidenten zum Risiko eines Angriffs Russlands auf die NATO-Mitgliedstaaten wird im Kontext des militärischen Wachstums der Russischen Föderation sowie der unzureichenden Entwicklung der NATO-Verteidigungspolitik, so Wolodymyr Selenskyj, immer relevanter. Er forderte aktivere Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Mitglieder des Bündnisses in der Zukunft.
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