Nach 1434 Kriegstagen: Zelenskyj zieht Bilanz und berichtet von Folgen russischer Angriffe.
Bilanz nach 1434 Tagen des russischen Angriffskriegs
Nach Angaben von UATV: Am 27. Januar 2023 zog der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj eine Bilanz nach 1434 Tagen des großangelegten russischen Überfalls. In einer Stellungnahme ging er auf Telefonate mit dem Premierminister Großbritanniens, dem Premierminister Norwegens und der Bundeskanzlerin Deutschlands ein. Im Mittelpunkt stand dabei die Lage in der Ukraine nach den jüngsten russischen Angriffen.
Verheerende Folgen der Attacken
Bei den Angriffen wurden 52 Kampfdrohnen gegen Odessa eingesetzt. Drei Menschen kamen ums Leben, fast 50 weitere wurden verletzt. Ein weiterer Schlag traf die Energieinfrastruktur von Charkiw und verursachte erhebliche Schäden. Zudem wurde die Gasinfrastruktur im Westen der Ukraine getroffen. Diese koordinierten Attacken zeigen die anhaltende Strategie Russlands, die Zivilbevölkerung zu terrorisieren und die Lebensgrundlagen zu zerstören.
Wolodymyr Zelenskyj bedankte sich für die Unterstützung und betonte:
„Ich möchte mich für die Unterstützung bedanken.“Er unterstrich die Bedeutung von
„klaren Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ganz Europa“. Zu den Folgen der Angriffe sagte der Präsident: „Es war ein harter Schlag.“ Er äußerte jedoch die Hoffnung, dass „die Wiederherstellung so schnell wie möglich erfolgen wird“ und betonte, dass „überall für das Leben und die Menschen gearbeitet wird“. Dies verdeutlicht den Fokus der Ukraine auf den Wiederaufbau der Infrastruktur und die Unterstützung der Bevölkerung unter Kriegsbedingungen.
In dieser angespannten Lage bleibt die Unterstützung internationaler Partner für die Ukraine im Kampf gegen die Aggression von entscheidender Bedeutung. Die Telefonate mit den Staats- und Regierungschefs anderer Länder unterstreichen die ukrainischen Bemühungen, Sicherheitsgarantien und notwendige Hilfe für den Wiederaufbau der Infrastruktur zu erhalten. Die aktuellen Angriffe bestätigen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist. Die Ukraine muss weiter daran arbeiten, ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken und den Wiederaufbau voranzutreiben, um Stabilität in der Region zu gewährleisten.
Lesen Sie auch
- Die Ukraine löst UNESCO-Verfahren nach russischem Angriff auf Kloster aus: Schadensbewertung Aufgedeckt
- 100-Prozent-Zoll auf französische Weine: Trump droht mit Vergeltung für Digitalsteuer
- EU-Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau gestartet: Erste Verhandlungsrunde eingeläutet
- Schwere russische Angriffswelle am 15. Juni: 70 Raketen und 611 Drohnen – Ukraine kämpft mit den Folgen
- Schwerer russischer Angriff auf die Ukraine am 15. Juni: Über 60 Raketen auf Kiew – Tote und Verletzte
- Russische Angriffe auf Dnipro, Donezk und Saporischschja: Verletzte und Schäden gemeldet

