Bestätigt: Russland liefert Waffen an den Iran – Selenskyj spricht von Tauschgeschäft.
Waffen gegen Technologie: Das Tauschgeschäft zwischen Moskau und Teheran
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bestätigt, dass Russland Waffen an den Iran liefert. Im Gegenzug erhält Moskau demnach Technologien und weitere Rüstungsgüter. Ukrainische Geheimdienste hätten diese Informationen untermauert, so Selenskyj. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Iran sei damit aktiver denn je.
„Russland beliefert den Iran – das wissen wir, unsere Aufklärung bestätigt es. Wir haben bereits die Folgen dieser Angriffe in den Nachbarländern des Iran und im Nahen Osten gesehen.“ Wolodymyr Selenskyj
Darüber hinaus wies der ukrainische Staatschef darauf hin, dass Russland militärische Programme des Iran finanziere, während Teheran seinerseits Drohnen nach Moskau liefere. Selenskyj betonte, dass die Russen Tausende iranische Drohnen erhalten hätten, die nun für Angriffe auf die Ukraine eingesetzt würden. „Jetzt läuft es umgekehrt: Russland liefert Waffen“, fügte er hinzu.
Ukraine intensiviert Kontakte in den Nahen Osten
Vor diesem Hintergrund haben sich drei ukrainische Delegationen auf den Weg in den Nahen Osten gemacht, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Ein Besuch des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umjerow, in der Region ist Teil dieser Initiative. Kiew möchte den Austausch von Informationen und die Kooperation mit den Ländern vor Ort ausbauen – angesichts der zunehmenden Spannungen durch die militärischen Lieferungen zwischen Russland und dem Iran.
Die militärische Kooperation zwischen Moskau und Teheran verdeutlicht neue Herausforderungen für die Sicherheit – nicht nur in der Ukraine, sondern im gesamten Nahen Osten. Die wachsende Aktivität beider Staaten könnte die Lage in der Region weiter destabilisieren, was wiederum die internationale Gemeinschaft beunruhigt. Die Reisen ukrainischer Vertreter in den Nahen Osten zeigen, dass Kiew versucht, seine Position zu stärken und unter dem Eindruck der globalen Sicherheitskrise neue Bündnisse zu schmieden.
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