Kiew bestätigt Angriffe mit „Flamingo“-Raketen: Militärfabrik und Raffinerie in Russland getroffen.
Schläge gegen russische Militäranlagen
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bestätigt, dass ukrainische „Flamingo“-Raketen am 10. Juni 2023 ein Militärwerk in Tscheboksary und die „Kuibyschewski“-Raffinerie in der Region Samara attackiert haben. Das Werk in Tscheboksary liefert der russischen Armee Komponenten für Drohnen und Raketen und gilt daher als strategisch bedeutend. Die Entfernung von der Frontlinie zur Raffinerie beträgt über 900 Kilometer. Zudem wurden zwei Öl-Infrastrukturanlagen in der Region Wladimir getroffen, die rund 700 Kilometer von der Front entfernt liegen.
Präsident Selenskyj erklärte: 'Wir setzen unsere ukrainischen Langstreckensanktionen gegen russische Militärobjekte und die Erdölindustrie fort.'
Selenskyj dankte den beteiligten Soldaten mit den Worten: 'Ich bin den Kämpfern der Spezialeinheiten, des SBU und des GUR dankbar.' Diese Aktionen sind Teil der ukrainischen Strategie, der russischen Aggression entgegenzutreten und feindliche Militärressourcen zu vernichten.
Neue militärische Ausrichtung der Ukraine
Die Angriffe auf strategisch wichtige Ziele in Russland markieren eine neue Phase der ukrainischen Militärstrategie, die darauf abzielt, den Druck auf russische Militärgüter und Infrastruktur zu erhöhen. Sie verdeutlichen die Fähigkeit ukrainischer Streitkräfte zu weitreichenden Operationen, was den Kriegsverlauf und die russische Planung maßgeblich beeinflussen könnte. Diese Schritte unterstreichen zudem den politischen Willen Kiews, seine Unabhängigkeit und Sicherheit entschlossen zu verteidigen.
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