Selenskyj zu Russlands Beschränkungen: Totalüberwachung oder Rückfall in vergangene Zeiten.
Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten zu den Einschränkungen in Russland
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu den jüngsten Maßnahmen des russischen Regimes, darunter das Sperren von sozialen Netzwerken und das Abschalten des Mobilfunks. Diese Schritte seien auf totale Kontrolle ausgerichtet und Teil einer umfassenden Überwachungspolitik, so Selenskyj.
'Was sie tun – soziale Medien einschränken, Mobilfunkverbindungen kappen – das alles dient der vollständigen Überwachung', Wolodymyr Selenskyj
Berichten zufolge hat die russische Führung den Mobilfunk in Moskau ab dem 5. März eingeschränkt. Offiziell wird dies mit Gründen der 'Staatssicherheit' begründet. Die Behörden rieten den Moskauern sogar, sich zur Orientierung an Sonne und Polarstern zu orientieren – ein Zeichen für die Ernsthaftigkeit der Lage.
Reaktionen auf das Vorgehen der russischen Behörden
Selenskyj äußerte zudem die Vermutung, dass Wladimir Putin an solchen Maßnahmen Gefallen finden könnte:
'Vielleicht gefällt es Putin im Grunde. Vielleicht fühlt er sich dadurch wieder jung', Wolodymyr Selenskyj
Er wies darauf hin, dass die Einschränkung von Telegram in Russland die Übermittlung von Signalen an die Gesellschaft erschweren werde, was die Kommunikation im Land erheblich beeinträchtigen könnte:
- Die Beschränkung von Telegram in Russland erschwert den Informationsfluss.
- Dies könnte das öffentliche Bewusstsein und die Wahrnehmung der politischen Lage beeinflussen.
Abschließend bemerkte Selenskyj: 'Wir werden auch zu 'Max' vordringen', was auf weitere Schritte der ukrainischen Seite im Informationskrieg hindeuten könnte. Diese Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung von Kommunikationskanälen im Konflikt.
Die von der russischen Regierung verhängten Einschränkungen zeigen einen zunehmenden Kontrollanspruch über Informationen und Kommunikation im Land. Dies könnte zur Abschottung der Bevölkerung von externen Nachrichtenquellen führen, was wiederum die öffentliche Meinung und die Wahrnehmung der politischen Situation beeinflusst. Im Rahmen des Informationskrieges mögen solche Maßnahmen als Versuch erscheinen, die innere Stabilität des Regimes zu sichern, doch gleichzeitig bergen sie das Risiko, Unmut in einer Bevölkerung zu schüren, die nach mehr Meinungsfreiheit und Informationszugang strebt.
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