Zum Thema Truppenstationierung: Zelenksyy betont nationale Souveränität der Partner.
Pressekonferenz in München
Nach Angaben von UATV: Bei einer Pressekonferenz am 14. Februar 2023 in München erläuterte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Haltung zur möglichen Stationierung ausländischer Militärkontingente in der Ukraine nach einem Kriegsende. Selenskyj stellte klar, dass jede Nation solche Entscheidungen in eigener Souveränität treffen müsse. Er begrüßte zugleich entsprechende Signale aus Frankreich und Großbritannien. Die Münchner Sicherheitskonferenz dient traditionell als wichtiges Forum für solche sicherheitspolitischen Debatten.
Die Pressekonferenz war Teil der 62. Münchner Sicherheitskonferenz, die vom 13. bis 15. Februar 2023 stattfand und an der rund 50 Staats- und Regierungschefs teilnahmen. Selenskyjs Auftritt lenkte die internationale Aufmerksamkeit erneut auf die Frage der fortwährenden Unterstützung für die Ukraine.
Die klare Position des Präsidenten
Wolodymyr Selenskyj betonte:
„Ich habe die Frage der Einladung von Truppen anderer Länder auf ukrainisches Territorium niemals öffentlich aufgebracht“, so der Präsident. Gleichzeitig bekräftigte er, solche Signale von Partnerstaaten zu unterstützen, was die ukrainische Bereitschaft zur sicherheitspolitischen Zusammenarbeit unterstreicht. Selenskyj verwies auch auf den erwartbaren Widerstand:
„Russland ist gegen diese Idee“, und damit auf die negative Reaktion Moskaus auf eine mögliche Stationierung.
Insgesamt skizzierte der Auftritt in München zentrale Aspekte der westlichen Unterstützung für die Ukraine und unterstrich das Prinzip der eigenständigen Entscheidungsfindung bei militärischer Hilfe. Die Konferenz markierte eine wichtige Phase für die internationale Wahrnehmung der Ukraine im anhaltenden Konflikt mit Russland. Die dargelegten Positionen zeigen den Willen Kiews zur aktiven Partnerschaft, beharren aber zugleich auf den Grundsätzen der Souveränität und Selbstbestimmung in Sicherheitsfragen. Die Reaktionen der Alliierten auf diese Linie werden die weiteren Entwicklungen in der Region maßgeblich beeinflussen.
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