Präsident Selenskyj trauert um Patriarchen Filaret – ein Leben für die Ukraine.
Anteilnahme des ukrainischen Staatschefs
Nach Angaben von TSN.ua: Am 20. März ist der Ehrenpatriarch von Kiew und der ganzen Rus-Ukraine, Filaret, im Alter von 97 Jahren gestorben. Todesursache waren Komplikationen aufgrund chronischer Erkrankungen. Die Kiewer Metropolie rief die Gläubigen dazu auf, für das Seelenheil des Verstorbenen zu beten. Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte mit einer persönlichen Stellungnahme auf den Tod des Geistlichen.
In seiner Botschaft würdigte Selenskyj den Patriarchen als
„starke Persönlichkeit und einen der entschlossensten Verteidiger der ukrainischen Kirche, ihrer Eigenständigkeit und der Staatlichkeit“. Ohne
„die Energie, den Charakter und den Mut von Patriarch Filaret“hätte die Ukraine viele ihrer Erfolge nicht erreicht, so der Präsident weiter. Besonders hob er hervor, wie Filaret stets dazu aufrief, sich hinter der Idee eines starken, unabhängigen ukrainischen Staates zu vereinen. Der Verlust sei für die gesamte Nation schmerzlich.
Filarets Vermächtnis für Kirche und Staat
Der Tod des Patriarchen bedeutet einen tiefen Einschnitt für die ukrainische Gesellschaft, die seinen Beitrag zum Aufbau der nationalen Kirche und des Staates würdigt.
- Filaret war maßgeblich an der Herausbildung einer unabhängigen Ukrainischen Orthodoxen Kirche beteiligt.
- Sein Wirken zielte stets auf die Stärkung der ukrainischen Identität und die Untermauerung der staatlichen Souveränität ab.
In Zeiten aktueller Herausforderungen gewinnt dieses Erbe noch an Bedeutung. Die öffentliche Trauer und die Gebete für Filaret zeigen, wie tief sein Einfluss in der Gesellschaft verwurzelt ist und dass seine Werte auch für künftige Generationen richtungsweisend bleiben.
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