Kiew stellt klare Forderung an Minsk: Belarus muss russische Relaisstationen entfernen.
Selenskyj richtet deutliche Worte an Lukaschenko wegen Zusammenarbeit mit Moskau
Nach Angaben von Novyny.live: Am 21. Juni hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj öffentlich gemacht, dass Belarus seine Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine beenden müsse. In einer Ansprache während des nationalen TV-Marathons forderte er vor allem ein Ende der technischen Hilfe durch Minsk. Besonders die Nutzung belarussischer Einrichtungen für russische Angriffe sei inakzeptabel.
„Der erste Schritt ist klar: Keine technische Unterstützung mehr. Baut die Relaisstationen ab und zeigt uns, dass ihr das wirklich getan habt.“ – Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Staatschef betonte, dass Belarus nun handeln müsse. Aus Kiew heißt es, auf belarussischem Gebiet seien mindestens vier solcher Relaisanlagen identifiziert worden – ein Umstand, der die ukrainische Führung ernsthaft beunruhigt. Diese Infrastruktur helfe Russland, seine Angriffe zu koordinieren.
Selenskyj ließ keinen Zweifel daran, dass Ausreden aus Minsk nicht mehr zählen würden. „Seine Entschuldigungen soll er für sich behalten. Die haben schon am ersten Tag des Krieges nichts mehr getaugt“, so der Präsident. Damit machte er klar, dass nur konkrete Taten die Haltung von Belarus verändern könnten.
Angespanntes Verhältnis zwischen Kiew und Minsk
Die Äußerungen Selenskyjs zeigen, wie ernst es der Ukraine mit ihrer Sicherheit ist. Das Land will jede Form von Unterstützung durch Nachbarstaaten unterbinden, die den Frieden gefährden könnte. Die Aussagen verdeutlichen zudem das schwierige Verhältnis zwischen der Ukraine und Belarus, das vor allem durch die enge militärische Kooperation zwischen Minsk und Moskau belastet wird. Für die regionale Stabilität wäre es entscheidend, dass Belarus diese Forderungen ernst nimmt – eine fortgesetzte Hilfe für Russland könnte weitreichende Folgen haben.
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