UBD können Land kostenlos erhalten: welche Flächengrößen das Gesetz vorsieht.
Gemäß dem ukrainischen Landkodex haben Teilnehmer an Kampfhandlungen (UBD) und gleichgestellte Personen das Recht auf die vorrangige Erhaltung eines Grundstücks. Dieses Recht gilt für Land im Staats- oder Gemeindebesitz - für private Bauvorhaben, landwirtschaftliche Tätigkeiten, Gartenbau oder Sommerbaumaßnahmen.
Bürger können den Verwendungszweck des Grundstücks entsprechend ihren Bedürfnissen wählen, erklärt die Juristin Larysa Velychko im Kommentar zu '24 Kanal'.
Welche Flächengrößen kann ein UBD erhalten
Das Recht auf Land ist im Rahmen maximaler Flächen definiert, die vom Nutzungstyp abhängen:
- für Gartenbau - bis zu 0,12 ha;
- für persönliches landwirtschaftliches Gewerbe - bis zu 2,0 ha;
- für den Bau eines Sommerhauses - bis zu 0,10 ha.
Für Wohnbau:
- im Dorf - bis zu 0,25 ha;
- im Siedlungsgebiet - bis zu 0,15 ha;
- in der Stadt - bis zu 0,10 ha.
Diese Flächen können selbst mit Zustimmung der örtlichen Räte nicht erweitert werden - sie sind gesetzlich festgelegt. Wie Velychko betont, ist der Teilnehmer an Kampfhandlungen nicht verpflichtet, die Notwendigkeit dieses Grundstücks nachzuweisen - dies ist sein garantiertes Recht.
Wie man einen Antrag auf ein Grundstück stellt
Der erste Schritt - die Einreichung eines schriftlichen Antrags bei der örtlichen Selbstverwaltung oder der Exekutive. Dazu werden beigefügt:
- grafische Materialien mit der voraussichtlichen Lage des gewünschten Grundstücks;
- schriftliche Zustimmung des Grundstücksnutzers, falls das Grundstück im Gebrauch anderer Personen ist;
- Dokumente, die die Identität und den UBD-Status bestätigen;
- zusätzliche Dokumente, falls das Grundstück für die Landwirtschaft benötigt wird (Ausbildung oder Erfahrung im landwirtschaftlichen Bereich).
Die Behörde prüft das Gesuch innerhalb von 30 Tagen. Die Entscheidung kann sowohl positiv als auch mit einer begründeten Ablehnung getroffen werden. Bei Verstoß gegen die Frist oder unrechtmäßiger Ablehnung kann vor Gericht gegangen werden.
Warum das Grundstück während des Krieges nicht privatisiert werden kann
Für die Dauer des Kriegsrechts hat der Gesetzgeber die Möglichkeit einer kostenlosen Privatisierung eingeschränkt. Laut den Aktualisierungen des Landkodex gilt seit 2022 ein Verbot für:
- die kostenlose Übertragung von Staats- und Kommunalgrundstücken in Privateigentum;
- das Erteilen von Genehmigungen zur Erstellung von Flächennutzungsdokumentationen für eine solche Übertragung;
- die Erstellung von Dokumentationen zur Landnutzung.
Das bedeutet, dass UBD vorerst kein Land in Privatbesitz erhalten kann, auch wenn sie alle erforderlichen Dokumente haben.
'Zurzeit ist das System eingefroren. Das Gesetz verbietet ausdrücklich die kostenlose Übertragung von Land in Privatbesitz. Dies betrifft auch Teilnehmer an Kampfhandlungen', bemerkt Velychko.
In welchen Fällen die Privatisierung von Land erlaubt ist
- Wenn der Bürger bereits Immobilien (zum Beispiel ein Haus oder ein anderes Gebäude) auf dem Grundstück besitzt.
- Wenn das Grundstück dem Bürger vor dem 1. Januar 2002 zur Nutzung überlassen wurde, also vor Inkrafttreten des aktuellen Landkodex.
In diesen beiden Fällen ist das Recht auf Privatisierung auch während des Kriegsrechts nicht eingeschränkt.
'Dies sind außergewöhnliche Umstände. Wenn die Immobilie bereits auf die Person registriert ist oder sie das Land seit den 90er Jahren nutzt - bleibt die Privatisierung möglich', sagt die Juristin.
Was sind die Perspektiven für UBD in der Zukunft
Die Expertin prognostiziert, dass nach dem Ende des Kriegsrechts die Verfahren wieder freigeschaltet werden. Gleichzeitig ist es wichtig, alle Dokumente im Voraus vorzubereiten, da die Nachfrage nach Land unter den Veteranen steigt.
Land kann nicht nur eine Ressource für Wohnen oder Landwirtschaft sein, sondern auch ein wichtiges Element der sozialen Unterstützung für diejenigen, die das Land verteidigt haben.
'Sobald der Kriegszustand aufgehoben wird, wird die Möglichkeit, dieses Recht auszuüben, erneut eröffnet. Daher ist es besser, nicht mit der Vorbereitung der Dokumente zu zögern', fasst Velychko zusammen.
Die vorgestellte Nachricht ist leicht verständlich und enthält begrenzte syntaktische Konstruktionen. Die Informationen werden klar und zugänglich für ein breites Publikum präsentiert. Sie beleuchten die Rechte der Teilnehmer an Kampfhandlungen auf die Erlangung von Land, das Verfahren zur Einreichung von Anträgen und die Beschränkungen, die während des Kriegsrechts bestehen. Darüber hinaus werden Empfehlungen für die zukünftige Erlangung von Grundstücken und die Vorbereitung der erforderlichen Dokumente gegeben.Lesen Sie auch
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