Frau übergab den Russen die Koordinaten des GUR-Gebäudes - was entschied das Gericht.
Die Frau wurde in der Region Kiew verurteilt, weil sie sich einem feindlichen Telegram-Kanal angeschlossen und Informationen über die Positionen der ukrainischen Verteidiger weitergegeben hatte. Dafür wurde sie zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Im März 2022 trat die Frau einem Telegram-Kanal bei, den die Russen zur Informationssammlung über die Verteidiger der Ukraine nutzten. Am selben Tag machte sie Fotos von Positionen und Kontrollpunkten beim GUR des Verteidigungsministeriums und übergab die Informationen an den Feind.
Details des Falls
Während des Prozesses bestritt die Frau ihre Schuld, aber die Beweise bestätigten ihre Beteiligung an der Informationsweitergabe. Ein Mitarbeiter des SBU bestätigte, dass sie Koordinaten und andere Informationen über militärische Objekte übermittelt hatte. Die Verurteilte erhielt 15 Jahre Haft, und ihr Eigentum wird eingezogen.
Das Urteil kann innerhalb von 30 Tagen angefochten werden. Im Falle einer Berufung wird der Fall vom Kiewer Berufungsgericht geprüft.
Zur Erinnerung: In der Region Odessa wurde ein Soldat zu einer Bewährungsstrafe für Diebstahl verurteilt, und eine Frau, die die russische Flagge in der Innenstadt von Odessa gehisst hatte, wurde für unzurechnungsfähig erklärt.
Während des Prozesses bestritt die verurteilte Frau ihre Schuld, aber das Gericht ist der Meinung, dass die Beweise für ihre Beteiligung an der Informationsweitergabe überzeugend waren. Die Frau erhielt 15 Jahre Haft und die Beschlagnahme ihres Eigentums. Sie hat die Möglichkeit, das Urteil innerhalb eines Monats vor dem Kiewer Berufungsgericht anzufechten.
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