TikTok und Instagram Reels verursachen Gehirnverfall: Beweise von Wissenschaftlern.

TikTok und Instagram Reels verursachen Gehirnverfall: Beweise von Wissenschaftlern
TikTok und Instagram Reels verursachen Gehirnverfall: Beweise von Wissenschaftlern

Nach Angaben von ТСН: Zu häufiges Ansehen von kurzem Videoinhalt auf den Plattformen TikTok und Instagram Reels hat negative Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen, die Aufmerksamkeit und die psychische Gesundheit der Nutzer.

Eine Analyse von 98.299 Teilnehmern aus 71 Studien zeigte: Je mehr Zeit eine Person mit dem Ansehen von flüchtigem Inhalt verbringt, desto schlechter sind ihre Aufmerksamkeits- und Hemmkontrollfähigkeiten, was es erschwert, sich auf komplexere Aufgaben zu konzentrieren.

Verlust der Empfindlichkeit gegenüber komplexen Aufgaben

Forscher erklären, dass der ständige Konsum von stark stimulierendem Inhalt zu einer Gewöhnung führt. Dadurch verlieren Nutzer die Fähigkeit zu langsameren und komplexeren kognitiven Aufgaben, wie Lesen, Problemlösen oder tiefem Lernen.

„Gehirnverfall“ und seine Folgen

Wissenschaftler betonen, dass dieser Prozess zu

„Gehirnverfall“
führen kann – ein Begriff, der einen möglichen Rückgang des intellektuellen Zustands durch übermäßige Begeisterung für triviale Online-Inhalte beschreibt. Studien haben auch gezeigt, dass kurze Videos mit negativen Konsequenzen für die psychische Gesundheit und das soziale Leben verbunden sind.

Belohnungsschleife und soziale Isolation

Der ständige Scrollen und das Erhalten neuer, emotional stimulierender Inhalte führen zur Freisetzung von Dopamin, was einen Belohnungskreislauf bildet. Die Abhängigkeit von Online-Interaktionen kann das Stressniveau erhöhen, da es für einige Nutzer schwierig ist, abzuschalten und ihre Emotionen im echten Leben zu kontrollieren.

Wissenschaftler weisen auch darauf hin, dass übermäßiger Konsum von kurzen Videos zur Zunahme sozialer Isolation beiträgt. Echte Interaktionen machen Platz für passive digitale Aktivitäten, was das Gefühl der Einsamkeit verstärkt und mit einer geringeren allgemeinen Lebenszufriedenheit korreliert.

Einfluss auf die kognitiven Funktionen

Insgesamt ist die Nutzung kurzer Videos mit einer Verschlechterung der kognitiven Funktionen (Aufmerksamkeit, Hemmkontrolle, Sprache, Gedächtnis und Arbeitsgedächtnis) und den meisten Indikatoren für psychische Gesundheit verbunden.

Es sei daran erinnert, dass viele Menschen zu schädlichen Gewohnheiten neigen, wie Lesen im Transport, das Ansehen von Serien im Dunkeln und Alkoholkonsum zur Entspannung, was die Gesundheit negativ beeinflussen kann.

Mit dem Beginn der Herbstsaison berichten viele Ukrainer über eine Verschlechterung des Sehens, was erneut die Diskussion über den Mythos der Supernützlichkeit von Beta-Carotin anregt.

Somit sind die Folgen des übermäßigen Konsums von kurzem Inhalt erheblich auf allen Ebenen – von der kognitiven Aktivität bis zum sozialen Leben. In der schnelllebigen modernen Welt ist es wichtig, qualitativ hochwertige Inhalte auszuwählen und die Bildschirmzeit zu kontrollieren. Dies hilft, die psychische Gesundheit zu bewahren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.


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