152 Gefechte an einem Tag: Ukrainische Truppen vereiteln russische Angriffe bei Pokrowsk und Kostjantyniwka.
Kampfgeschehen an der Front am 16. März
Nach Angaben von UATV: Am 16. März kam es an der Front zu insgesamt 152 Gefechtsberührungen. Die ukrainischen Streitkräfte griffen russische Einheiten an, unter anderem in den Gebieten Pokrowsk und Kostjantyniwka, und fügten dem Gegner dabei erhebliche Verluste an Material und Personal zu. Besonders in der Nähe von Kostjantyniwka und Pokrowsk wurden russische Angriffsversuche gemeldet, bei denen die ukrainischen Verteidigungskräfte einen präzisen Luftschlag gegen einen Sammelpunkt russischer Truppen durchführten.
Im Verlauf der Kämpfe erlitt die russische 5. kombinierte Waffenarmee schwere Einbußen, was ihre Kampfkraft merklich schwächt. In der vergangenen 24-Stunden-Periode wurden 760 russische Soldaten getötet; die Gesamtverluste der russischen Armee übersteigen damit nun 1.279.000 Mann. Darüber hinaus attackierten ukrainische Spezialeinheiten militärische Ziele auf der Krim und in der Oblast Saporischschja.
Verluste und Konsequenzen
Im Zuge der Gefechte wurden folgende Ausrüstungsgegenstände zerstört:
- 2 gepanzerte Fahrzeuge,
- 19 Artilleriesysteme,
- ein Mehrfachraketenwerfer (MLRS),
- 113 weitere militärische Einheiten.
„Diese Pläne müssen nicht nur angepasst werden – sie sind heute bereits gescheitert.“
Serhij Bratschuk
Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltend intensiven Kämpfe im Osten der Ukraine, wo die Verteidigungskräfte die Offensivbemühungen der russischen Armee einzudämmen versuchen. Die zunehmenden Verluste der russischen Streitkräfte könnten deren Fähigkeit beeinträchtigen, die Operationen fortzusetzen, doch die Lage bleibt angespannt. Es ist zu erwarten, dass beide Seiten ihre Strategien an die sich verändernden Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld anpassen werden.
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