Der russische General Tschirkin gestand Misserfolg der Aufklärung ein: Wir dachten, dass 70% der Ukrainer für uns sind.

Der russische General Tschirkin gestand Misserfolg der Aufklärung ein: Wir dachten, dass 70% der Ukrainer für uns sind
Der russische General Tschirkin gestand Misserfolg der Aufklärung ein: Wir dachten, dass 70% der Ukrainer für uns sind

Nach Angaben von ТСН: Der ehemalige Oberbefehlshaber der russischen Landstreitkräfte, General Wladimir Tschirkin, gestand den Fehler des Kremls während der groß angelegten Invasion in die Ukraine ein. Er bemerkte, dass der russische Geheimdienst berichtete, dass 70% der Ukrainer Russland unterstützen würden.

„Wir dachten, dass 70% der Ukrainer für uns sind. Aber es stellte sich als das Gegenteil heraus“, sagte Tschirkin.

Seiner Meinung nach war diese unzuverlässige Information der Hauptgrund für das Scheitern des sogenannten 'drei Tage Blitzkriegs' der Besatzer.

Tschirkin gestand auch, dass die Besatzungstruppen „den Gegner unterschätzten und sich selbst überbewerteten“. Er verwies auf die missratene Einnahme Kiews als Grund für den schändlichen Rückzug der Russen im Jahr 2022, als die ukrainischen Verteidigungskräfte einen erheblichen Teil des Territoriums zurückeroberten.

„Der ehemalige Verteidigungsminister [Sergej Schoigu] versuchte, aus der Situation gut herauszukommen, indem er das, was geschieht, als Geste des guten Willens bezeichnete“, erinnerte er sich.

Auch der russische Diktator Wladimir Putin betonte kürzlich die Notwendigkeit, eine sogenannte „Sicherheitszone“ an den nördlichen Grenzen der Ukraine zu schaffen.

Diese Aussagen von Tschirkin zeugen von einem wachsenden Bewusstsein für die Realität an der Front seitens des russischen Militärkommandos. Das Eingeständnis von Fehlinformationen und die Unterschätzung des ukrainischen Widerstands könnten auf Änderungen in der Kriegsstrategie hinweisen und heben die Informationsmanipulationen hervor, die für die russische Militärmaschinerie charakteristisch waren. Gleichzeitig deutet Putins Initiative zur „Sicherheitszone“ auf die Fortsetzung aggressiver Absichten Russlands in der Region hin.


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