Ehemalige Beraterin des Weißen Hauses: Putin manipuliert Trump über sein Ego.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hält den russischen Präsidenten Wladimir Putin für einen „coolen Typen“ und genießt daher sein Lob mit besonderer Freude. Dies ermöglicht es Putin, Trump zu manipulieren.
Darüber berichtete die ehemalige Beraterin des Weißen Hauses, Fiona Hill, in einem Interview.
Hill sagte, Trump ziehe die Kommunikation mit dem autoritären Führer vor, da er solche Beziehungen als prestigeträchtig empfindet. Sie bemerkte:
„Er [Putin] ist genau der, der Trump gerne wäre. Trump sieht sich Menschen an, die das Sagen haben, die im Wesentlichen großartig sind. Und genau so möchte er sein. Und er glaubt, dass er in den Augen aller aufsteigt, aufgrund der Kommunikation mit ihnen“.
Hill glaubt, dass Putin dies erkennt und es zur Manipulation von Trump nutzt. Sie sagte:
„Putin hat ihn durchschaut. Putin versteht, dass dies eine Person mit einem sehr zerbrechlichen Ego ist und dass man sie auf diese Weise manipulieren kann“.
Fiona Hill erzählte, dass Trump so fasziniert von Putin ist, dass er manchmal dessen Spott für Lob hält. Als Beispiel nannte sie ihre Kommunikation beim G20-Gipfel in Osaka im Jahr 2019:
„Sie prahlten beide damit, wie viel sie für Israel tun... Trump sagte: 'Nein, Russland kann nicht mehr Unterstützung für Israel sein als ich'. Und [er] sprach über alles, was er für Israel getan hat: [Anerkennung der Hauptstadt] Jerusalem, die neue Botschaft usw... Trump sagte, dass sie alles zu seinen Ehren [in Israel] so nannten, und Putin sagte: 'Nun, Donald, vielleicht sollten sie einfach das Land nach dir benennen?'
Hill bemerkte auch, dass Trump die Ironie in Putins Kommentar nicht verstand und seine Worte wörtlich nahm:
„Indem er ignorierte, wie Putin es sagte, und seine Körpersprache sowie wie er sich im Stuhl bewegte, antwortete Trump: 'Oh nein, das wäre zu viel'“.
Laut ihr hat Putin oft Witze auf Kosten Trumps gemacht, aber die Übersetzer „milderten“ die Worte und Absichten des russischen Präsidenten.
Außerdem wurde zuvor berichtet, dass „Trumps Friedensplan“ deutliche russische Spuren hatte, und das hängt mit den skandalösen Kontakten von Witkoff mit Ushakov zusammen. Der Sondergesandte Trumps übermittelte nicht nur Informationen an Putins Assistenten, sondern gab auch Ratschläge, wie man mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten interagieren kann.
Diese Äußerungen von Fiona Hill unterstreichen die besondere Dynamik zwischen Trump und Putin, wo Kommunikation zu einem Instrument der Manipulation wird. Solche Vorfälle stellen in Frage, wie klar Trump die tatsächlichen Absichten seines russischen Kollegen versteht. In der internationalen Politik wird die Bedeutung des Verständnisses der Feinheiten der Interaktion zwischen den Führern noch relevanter.
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