Klyvnyuk über das neue Theater in Mariupol: Dieses Gebäude steht auf Blut.

Klyvnyuk über das neue Theater in Mariupol: Dieses Gebäude steht auf Blut
Klyvnyuk über das neue Theater in Mariupol: Dieses Gebäude steht auf Blut

Nach Angaben von ТСН: Der Frontmann der Band 'Boombox' Andrij Klyvnyuk äußerte sein Entsetzen über die Eröffnung des neuen Dramatheaters in Mariupol, wo im Frühjahr 2022 Dutzende unschuldiger Menschen ums Leben kamen.

Die tragischen Ereignisse im Theater

Dieses Ensemble trat als letztes in dem Gebäude auf, bevor die tragischen Ereignisse am 24. Februar 2022 stattfanden. Am 16. März wurde das Dramatheater durch einen Luftangriff der russischen Besatzer zerstört. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 300 Zivilisten, die Schutz suchten, dort. Auf dem Asphalt stand 'Kinder', was die Anwesenheit von Kindern im Gebäude unterstrich.

Der Zynismus der Besatzer

Trotz dieser Tragödie hielten die russischen Eindringlinge nicht vor dem schrecklichen Verbrechen an. Kürzlich eröffneten sie ein neues Dramatheater, das an der Stelle des zerstörten errichtet wurde. Andrij Klyvnyuk kommentierte dieses Ereignis emotional auf Facebook und betonte, dass das Theater 'auf Blut erbaut' wurde.

'Und jetzt stellt euch vor, die Besatzer eröffnen mit Pomp ein 'Theater auf Blut', als ob nichts passiert wäre, als ob diese Menschen nie existiert hätten. Ewig währende Erinnerung an die unschuldigen Opfer des Regimes. Unterstützt die Streitkräfte der Ukraine, das ist das Einzige, was uns von der verrückten Imperie der Ungerechtigkeit und des Bösen trennt. Ruhm der Ukraine!'

Musikalische Prinzipien

Auch Andrij Klyvnyuk erklärte kürzlich, warum er von der Übersetzung seiner alten russischsprachigen Lieder ins Ukrainische absieht. Der Künstler äußerte sein Erstaunen darüber, wie die Russen den bekannten Song 'Wachtel' 'schmutzig gemacht' haben.

Die Eröffnung des neuen Dramatheaters rief breite Resonanz in der Gesellschaft hervor, da es für viele an die schrecklichen Ereignisse erinnert, die in Mariupol stattfanden. Die Worte von Andrij Klyvnyuk wurden zur Stimme des Protests gegen den Zynismus der Besatzer und erinnerten daran, dass das Gedächtnis der Kriegsopfer lebendig bleiben muss. Die Musikkultur reagiert ebenfalls auf die aktuellen Ereignisse und betont, dass Kunst in Krisenzeiten nicht gleichgültig sein kann.


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