Budanow erklärte, warum Frauen seltener von russischen Geheimdiensten rekrutiert werden.
Der Leiter des Hauptnachrichtendienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Kyrylo Budanow, glaubt, dass es den russischen Geheimdiensten leichter fällt, Männer zu rekrutieren, da sie die Verwundbarkeiten der Menschen ausnutzen. Darüber sprach er am Dienstag, den 5. August, in einem Interview mit Ramina Eschakzai.
Rekrutierung und Verwundbarkeiten
Budanow erklärte, dass die Geheimdienste nach Verwundbarkeiten im Lebensstil der Menschen suchen, um sie zu rekrutieren. Zum Beispiel können ernsthafte Probleme in der Familie oder eine Spielsucht eine Person zu einem potenziellen 'Kunden' für die Rekrutierung machen.
Außerdem wies Budanow darauf hin, dass im Hauptnachrichtendienst deutlich mehr Frauen tätig sind und dieser Trend seit mehreren Jahren anhält.
Während des Interviews sprach der Geheimdienstleiter auch darüber, wie lange es dauert, den Beruf des Geheimagenten zu erlernen.
Es wurde festgestellt, dass es den russischen Geheimdiensten leichter fällt, Männer aufgrund ihrer Verwundbarkeiten zu rekrutieren, die mit familiären Problemen oder Spielsucht verbunden sein können. Darüber hinaus steigt die Anzahl der Frauen im Hauptnachrichtendienst, die im Nachrichtendienst tätig sind, erheblich.
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