Die Preise für Land in der Ukraine sind auf rekordverdächtige 65.000 pro Hektar gestiegen: Wo die höchsten Tarife sind.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Markt für landwirtschaftliches Land in der Ukraine wächst weiter, obwohl das Verkaufsvolumen erheblich gesunken ist. Nach Beginn des Krieges begann der Markt sich zu erholen und stabilisiert sich allmählich, jedoch variieren die Preise pro Hektar je nach Region.
Im Oktober 2025 stieg der durchschnittliche Preis für landwirtschaftliches Land in der Ukraine auf 65.303 Hrywnja pro Hektar, was fast 6 % mehr ist als im September. Die teuersten Grundstücke befinden sich in den zentralen und westlichen Regionen, wo die Böden traditionell als die fruchtbarsten gelten.
Den höchsten Preis im Oktober verzeichnete die Region Iwano-Frankiwsk – der durchschnittliche Preis pro Hektar hier beträgt 388.651 Hrywnja. Landliebhaber achten auch auf die Region Kiew, wo ein Hektar 159.174 Hrywnja kostet. Im Vergleich zu diesen Regionen ist das Land in den südlichen und östlichen Teilen des Landes deutlich günstiger: In der Region Saporoschje kostet ein Hektar etwa 30.252 Hrywnja, in Dnipropetrowsk 36.109 Hrywnja und in Cherson 36.215 Hrywnja.
Rückgang des Verkaufsvolumens
Nach 2022 sah sich der Landmarkt in der Ukraine mit einer erheblichen Verlangsamung konfrontiert. Während zuvor wöchentlich etwa 10.000 Hektar verkauft wurden, ist diese Zahl jetzt auf nur noch 2.500 Hektar gesunken. Insgesamt wurden bis Ende Oktober 2025 289.000 Hektar verkauft, was weniger als 1 % der gesamten Fläche landwirtschaftlicher Flächen von 42,4 Millionen Hektar ausmacht.
Seit der Einführung des Marktes betrug der durchschnittliche Preis pro Hektar etwa 37.000 Hrywnja, während er nach der Wiederbelebung im Mai 2022 43.000 Hrywnja erreichte.
Trotz des Rückgangs der Verkaufszahlen zeigen sich im Oktober 2025 Preiserhöhungen für landwirtschaftliches Land in der Ukraine. Die Preise variieren erheblich je nach Region, bedingt durch die unterschiedliche Fruchtbarkeit des Bodens. Insgesamt zeigt der Landmarkt eine Verlangsamung im Vergleich zu den Vorjahren.
Solche Preisschwankungen und der Rückgang der Verkaufszahlen deuten auf eine schwierige Situation auf dem Markt hin, die mit unvollendeten Wiederherstellungsprozessen im Agrarsektor zusammenhängt. Investoren und Landwirte verfolgen aufmerksam die Änderungen, um optimale Entscheidungen zu treffen. Trotz dieser Herausforderungen bleiben die Hoffnungen auf weiteres Marktwachstum bestehen.
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