Brot könnte bis 2026 um 20 % teurer werden: Prognose des Bäckerverbandes.

Brot könnte bis 2026 um 20 % teurer werden: Prognose des Bäckerverbandes
Brot könnte bis 2026 um 20 % teurer werden: Prognose des Bäckerverbandes

Nach Angaben von ТСН: Im Jahr 2026 dürften die Preise für Brot einfacher Rezeptur relativ stabil bleiben, jedoch könnten einige Arten von Produkten erhebliche Kostensteigerungen erfahren. Zum Beispiel könnte der Preis bestimmter Brotsorten um mehr als 20 % steigen.

Prognosen und Einflussfaktoren

Der Präsident des Verbandes der Bäcker der Ukraine (VAB) Jurij Dutschenko ist der Meinung, dass die Brotpreise gemäß den optimistischsten Prognosen um 10–15 % steigen könnten. Sollte sich die Situation hingegen durch Kampfhandlungen verschärfen oder ernsthafte Probleme mit der Energieversorgung auftreten, könnte der Anstieg der Preise 20 % übersteigen.

„Laut den Prognosen des VAB wird der Preis für einfaches Brot im Jahr 2026 relativ stabil bleiben, während andere Produkte um 10-15 % teurer werden könnten, und im Falle einer Verschlechterung der Situation um mehr als 20 %“, sagte Dutschenko.

Schwierigkeiten bei der Stromversorgung

Er fügte außerdem hinzu, dass die Situation mit den Preissteigerungen unvorhersehbar bleibt. Die Einschränkungen der Stromversorgung für Bäckereien aufgrund russischer Angriffe sind einer der entscheidenden Faktoren.

„In den meisten Regionen der Ukraine werden die Bäckereien, die Brot für den Massenverbrauch produzieren, formal als kritische Infrastruktur eingestuft. Doch in der Praxis garantiert dieser Status oft keine zuverlässige Stromversorgung“, erklärt der Vorsitzende des Bäckerverbandes.

Dutschenko merkte auch an, dass einige Bäckereien nicht in die genehmigten Listen aufgenommen wurden und mit ihren eigenen Problemen konfrontiert sind. Die Verbrauchslimits berücksichtigen nicht den technologischen Zyklus, was die Situation insbesondere in Regionen mit begrenzter Erzeugung und überlasteten Netzen erschwert.

Einfluss von Stromausfällen auf das Sortiment

Stromausfälle führen bereits zu einer Verknappung des Sortiments. Die Bäckereien sind gezwungen, einige komplizierte und rentable Produkte aufgrund der Unmöglichkeit, die erforderlichen Technologien einzuhalten, aus der Produktion zu nehmen.

„Selbst wenn Spannung vorhanden ist, erlauben die Limits nicht, Öfen, Teigmischer, Kühlung und Verpackung gleichzeitig zu starten. Bei Beibehaltung der derzeitigen Bedingungen steigen die Risiken von Versorgungsunterbrechungen, insbesondere bei Produkten mit kurzer Haltbarkeit, was eine Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit darstellt“, warnt der Vorsitzende des VAB.

Der Experte wies auch darauf hin, dass nicht nur Stromausfälle, sondern auch Preisschwankungen bei Rohstoffen, steigende Logistikkosten und Löhne die Preise für Brot beeinflussen. Dies zwingt die Produzenten, zusätzliche Kosten in die Herstellungspreise einzurechnen, was zu einer Verteuerung bestimmter Brotsorten führen könnte.

Früher wurde über die Preissituation bei Milchprodukten in der Ukraine berichtet.

Daher bleibt die Stabilität der Brotpreise im Jahr 2026 fraglich, da viele Faktoren den Markt beeinflussen können. Besonders wichtig ist die Situation mit der Energieversorgung und Kampfhandlungen, die die Herstellung und Lieferung von Brotprodukten erheblich erschweren können. Die Berücksichtigung all dieser Faktoren wird helfen, die weitere Entwicklung der Situation vorherzusagen.


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