Die Preise für Eier werden im Dezember erneut steigen: Ein Experte nennt den Grund.
Nach Angaben von inkorr.com: Bis Ende Dezember könnten die Ukrainer erneut ein Preisanstieg bei Hühnereiern von 15-20% beobachten. Im November sind jedoch keine erheblichen Schwankungen zu erwarten. Dies berichtete der Geschäftsführer des Verbands der Geflügelzüchter der Ukraine, Sergey Karpenko, in einem Kommentar gegenüber UNIAN.
Der Experte bemerkte, dass die derzeitigen Stromausfälle dazu führen, dass die Produzenten Generatoren nutzen, was die Kosten erheblich erhöht. Darüber hinaus sind aufgrund einer sinkenden Nachfrage die Preise für Eier und Geflügel im November um etwa 20% gesunken.
„Wahrscheinlich werden sich die Preise im November nicht erheblich ändern, aber im Dezember werden sie wieder auf das Niveau vom Oktober zurückkehren“, erklärte Karpenko.
Warum die Produktion teurer wird
Der Hauptfaktor für die Preiserhöhung wird die steigende Produktionskosten für Geflügelzüchter sein. Laut Karpenko wird die Nutzung alternativer Energiequellen direkten Einfluss auf den Endpreis haben.
„Die Inkubation und die anschließende Aufzucht von Legehennen erfordert eine stabile Stromversorgung. Ohne diese ist es unmöglich, die technologischen Bedingungen einzuhalten“, bemerkte er.
Strom macht in der Kostenstruktur aus:
- von 7 bis 12% – im Durchschnitt der Branche,
- bis zu 30% – für bestimmte Produktarten.
Die Eierproduktion hat mehrere Phasen, daher führt ein Anstieg der Kosten in jeder Phase zum „Schneeballeffekt“, bei dem der Endpreis geometrisch ansteigt.
Futtermittel werden auch teurer
Ein weiterer Faktor für den Preisanstieg sind die Kosten für Futtermittel, die den größten Teil der Kostenstruktur ausmachen. Ihre Produktion hängt ebenfalls vom Strom ab, daher steigen die Preise für Futtermittel parallel zu den Tarifen.
„Wir werden eine Kettenreaktion erleben: Die Futtermittel, der Strom und der Transport werden teurer – und letztendlich zahlt der Verbraucher mehr“, fasste Karpenko zusammen.
Im vergangenen Jahr haben die Preise für Eier bereits historische Rekorde erreicht. Nach einer Stabilisierung Anfang 2025 wird die Branche erneut mit alten Problemen konfrontiert sein – der Energieabhängigkeit der Produktion, hohen Preisen für Futtermittel und saisonal sinkender Nachfrage. Analysten glauben, dass sich die Situation mit den Preisen frühestens im Frühling normalisieren wird.
Derzeit befinden sich die ukrainischen Geflügelzüchter aufgrund hoher Kosten und der Energiekrise in einer schwierigen Situation. Sie beobachten die Veränderungen auf dem Markt und bewerten mögliche Optimierungswege. Den Verbrauchern bleibt nur, die Preise für Eier und Geflügel zu beobachten, die je nach externen Faktoren schwanken können.
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