Der ehemalige Bürgermeister von Odessa, Trukhanov, hat den Hausarrest angefochten: Was über den Fall bekannt ist.

Der ehemalige Bürgermeister von Odessa, Trukhanov, hat den Hausarrest angefochten: Was über den Fall bekannt ist
Der ehemalige Bürgermeister von Odessa, Trukhanov, hat den Hausarrest angefochten: Was über den Fall bekannt ist

Nach Angaben von inkorr.com: Der ehemalige Bürgermeister von Odessa, Hennadij Trukhanov, hat die Entscheidung des Gerichts über den rund um die Uhr geltenden Hausarrest im Zusammenhang mit Dienstpflichtverletzungen angefochten. Dies teilte der Anwalt des Verdächtigen, Oleksandr Lysak, unter Berufung auf Informationen von 'Suspilne' mit.

Bis heute hat das Berufungsgericht noch keinen Termin für die Verhandlung des Falls angesetzt.

Aufenthalt unter Hausarrest

Nach der Entscheidung des Pechersker Bezirksgerichts Kiew vom 31. Oktober wird der ehemalige Bürgermeister von Odessa, Hennadij Trukhanov, unter rund um die Uhr geltendem Hausarrest stehen und gezwungen sein, eine elektronische Fußfessel zu tragen.

Die Verdächtigung gegen Trukhanov wurde vom Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko im Zusammenhang mit dem Tod von neun Personen in Odessa am 30. September bekannt gegeben. Die Ermittler beschuldigen den ehemaligen Beamten, seine Dienstpflichten nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, insbesondere in Bezug auf die Instandhaltung der Ingenieurnetze der Stadt.

In Antwort darauf wies Hennadij Trukhanov darauf hin, dass die Verdächtigung der Dienstpflichtverletzung für ihn eine 'Überraschung' war.

Starke Regenfälle und Unwetter in Odessa

Erinnern wir uns, dass Odessa am 30. September mit rekordverdächtigen Regenfällen konfrontiert war, die durch einen langsamen lokalen Zyklon über dem Schwarzen Meer verursacht wurden. An diesem Tag fielen in der Stadt 94 mm Niederschlag, was 224% der monatlichen Norm entspricht. Der Sturm führte zu Überflutungen, bei denen Menschen starben.

Somit fechtet der ehemalige Bürgermeister von Odessa, Hennadij Trukhanov, die Entscheidung des Gerichts über den Hausarrest in einem Fall wegen Dienstpflichtverletzung an. Er ist verpflichtet, eine elektronische Fußfessel zu tragen und wird verdächtigt, seine Pflichten nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was zu einer Tragödie mit neun Opfern während des Unwetters führte.


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