Nach Drohnenangriff: Ukrainischer Bauer sorgt sich mehr um seine Kühe als um sich selbst.
Schicksal eines Landwirts: Viktor überlebte einen Drohnenangriff
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Bauer Viktor erlitt schwere Verletzungen, als eine russische Drohne sein Fahrzeug traf. Er war gerade auf dem Weg, frische Milch in einen Laden zu liefern. Nach dem Einschlag flehte er die Sanitäter nicht um Hilfe für sich selbst an, sondern darum, sich um seine Tiere zu kümmern, die nun ohne Versorgung waren. In seinem Dorf leben zwei Kühe und drei Kälber. Durch die Explosion erlitt der Landwirt schwere Verbrennungen, Knochenbrüche und verlor sein Augenlicht.
Viktors Bericht über den Angriff
Viktor schildert den Moment des Angriffs:
„Ich höre eine Explosion. Mein ganzes Gesicht ist voller Blut. Ich sehe, dass das Auto brennt. Mühsam öffne ich die Tür und klettere heraus, weil es schon zu brennen beginnt. Ich krieche zu den Büschen, während die Drohnen um das Auto kreisen!“Dieser schockierende Vorfall ereignete sich genau in dem Augenblick, als der Bauer die Milch zum örtlichen Geschäft bringen wollte.
Nach dem Angriff erhielt Viktor medizinische Versorgung. Mehrere komplizierte Operationen standen an, und es wurden über drei Liter Blut transfundiert. Ein Intensivmediziner berichtete, dass Viktor immer wieder fragte:
„Wer kümmert sich um meine Kühe?“Diese Sorge um die zurückgelassenen Tiere zeigt seine tiefe Verbundenheit mit ihnen.
Derzeit stehen für Viktor mehr als zehn Eingriffe an, um sein Sehvermögen wiederherzustellen. Er dankte den Ärzten für ihre Hilfe und gab an, sich jetzt ruhiger zu fühlen, da der Kontakt zu seiner Familie wiederhergestellt werden konnte. „Sorka und Maika. Zwei Kühe und drei Kälber. In unserem Dorf gibt es kaum Empfang, selten. Bis ich meinen Sohn erreicht habe … Jetzt ist es ruhiger“, fügte er hinzu.
Dieses tragische Ereignis verdeutlicht die Gefahren, denen Zivilisten in Kriegsgebieten ausgesetzt sind. Viktor wurde Opfer sinnloser Gewalt, die selbst jene nicht verschont, die nur ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen. Die Gesellschaft sollte solche Vorfälle nicht ignorieren und die Betroffenen unterstützen. Der Fall zeigt, wie wichtig der Schutz von Zivilpersonen in Konflikten ist und wie dringend humanitäre Initiativen unter diesen schwierigen Umständen gebraucht werden.
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