Russlands FSB beschuldigt Großbritannien: Anschlag auf General Alexejew im Fokus.
Vorwürfe aus Moskau und ein Attentat
Nach Angaben von TSN.ua: Die russische Führung wirft Großbritannien vor, in einen Anschlag auf Generalleutnant Wladimir Alexejew verwickelt zu sein. Dieser fand am 6. Februar in Moskau statt. Der Direktor des FSB, Alexander Bortnikow, äußerte den Verdacht einer britischen Beteiligung, legte dafür jedoch keine konkreten Beweise vor.
General Alexejew wird mit dem Giftanschlag auf Sergej Skripal und dessen Tochter 2018 in Salisbury in Verbindung gebracht. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Attentat auf Alexejew nahmen russische Behörden zwei Verdächtige fest:
- Den 65-jährigen Ljubomir Korbut
- Den 66-jährigen Wiktor Wasin
Eine dritte Verdächtige, die 54-jährige Sinaida Serebrjakowa, soll in die Ukraine geflohen sein.
Alexander Bortnikow: 'Hinter ihnen [den ukrainischen Geheimdiensten] stehen Drittländer. Wir sehen hier in erster Linie eine britische Spur. Daher läuft die Untersuchung weiter.'
Diese Aussage unterstreicht die russische Sichtweise, wonach externe Kräfte in den Fall eingreifen. Es ist erwähnenswert, dass die Europäische Union Sanktionen gegen den russischen General verhängt hat, aufgrund seiner mutmaßlichen Rolle im Zusammenhang mit der Vergiftung der Skripals.
Internationale Beziehungen unter Druck
Die Vorfälle belasten die internationalen Beziehungen erheblich, insbesondere zwischen Russland und Großbritannien. Sie zeigen, wie langwierig die Nachwirkungen von Ereignissen sind, die Jahre zurückliegen. Die neuen Vorwürfe aus dem Kreml könnten die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfen, zumal bereits Sanktionen im Raum stehen und Sicherheitskonflikte schwelen. Die weiteren Ermittlungen werden die geopolitischen Spannungen in der Region und die Reaktionen der internationalen Gemeinschaft beeinflussen.
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