Ausländer in Kiew muss für respektlose Tänze auf Helden-Gedenkstätte zahlen.
Vorfall auf dem Unabhängigkeitsplatz
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Polizei hat einen 40-jährigen Ausländer zur Rechenschaft gezogen. Der Mann hatte auf dem 'Volksmahnmal' für gefallene ukrainische Soldaten auf dem Maidan getanzt und Videos davon in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Solche Gedenkstätten sind in der Ukraine seit Beginn der russischen Aggression besonders sensible Orte des Erinnerns und der Trauer.
Die Strafverfolgungsbehörden stießen bei der Überwachung sozialer Medien auf die Aufnahmen. Sie identifizierten den Täter, einen seit mehreren Jahren in der Ukraine lebenden Ausländer. Beamte des Polizeireviers Schewtschenko erstellten ein Verwaltungsprotokoll wegen kleinlichen Rowdytums.
Konsequente Reaktion der Behörden
Darüber hinaus haben die Ermittler die Staatliche Migrationsdienst der Ukraine aufgefordert, dem Mann die Einreise zu verbieten. Der Fall sorgt für Besorgnis, da erst im Februar in Kiew ein 37-jähriger Stadtbewohner wegen der Schändung eines Soldatengedenkens festgenommen wurde. Diese Vorfälle unterstreichen die hohe Bedeutung, die dem respektvollen Umgang mit solchen Orten der Erinnerung beigemessen wird.
Der Vorfall auf dem Maidan zeigt erneut die Sensibilität des Gedenkens an die gefallenen Verteidiger der Ukraine, besonders vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges. Das entschiedene Vorgehen der Behörden macht deutlich, dass Respekt vor Mahnmalen, die den Kampf und die Opfer des ukrainischen Volkes symbolisieren, konsequent eingefordert wird.
Dieser Fall dürfte ein deutliches Signal an andere sein, dass derart respektloses Verhalten nicht folgenlos bleibt.
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